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Stellenanzeige (Print vs. Online) – Scientific Abstract

Dies ist ein Scientifc Abstract (Zusammenfassung wissenschaftlicher Quellen) mit dem Thema “Stellenanzeige (Print vs. Online)”. Das Abstract wurde von Sarah Bahne zur Verfügung gestellt und an der FOM Marl mit 2,3 benotet.

Die Stellenanzeige ist die Ausschreibung einer organisatorischen Planstelle. Sie kann intern oder extern stattfinden. Häufig findet eine erste Stellenausschreibung intern statt, um innerhalb des Unternehmens den Mitarbeitern neue Möglichkeiten zu eröffnen. Unternehmen versuchen in den Stellenanzeigen bereits ein optimales Bewerberprofil zu integrieren um in späteren Einstellungsverfahren (Bewerbung, Gespräch usw.) eine optimale Auswahl an Bewerbern vorliegen zu haben.

Öffentliche (externe) Stellenanzeigen werden klassischerweise in Tages- oder Fachzeitungen veröffentlicht. Diese Zeitungen waren das Hauptmedium für Stellenanzeigen bis in die 90er Jahre hinein. Mit der weltweiten Revolution durch das World Wide Web (kurz www) 1993 entdeckten auch Unternehmen die Vorteile der Veröffentlichung von Stellenausschreibungen auf der eigenen Homepage oder anderen Internetpräsenzen. Vor allem die in den letzten Jahren immer mehr verbreiteten Jobbörsen tragen zur Vereinfachung der Bewerbersuche bei. Beispiele sind www.jobscout24.de oder www.monster.de. Innerhalb einer online Jobbörse können Unternehmen Stellen gezielt ausschreiben oder auch nach Bewerbern suchen (sogenanntes E-Recruiting). Dieses geschieht durch eine Hinzunahme von Bewerberprofilen. Somit kann eine individuelle Suche aufgrund verschiedener Suchkriterien ermöglicht werden.

Die Vorteile der Online- Stellenanzeigen liegen besonders in der längeren Präsenz (meistens bis zu 6 Wochen), während im Gegensatz dazu eine Zeitung häufig nur eine „Lebensdauer“ von 1 bis 2 Tagen aufweist. Die Verfügbarkeit der Online-Stellenanzeigen ist außerdem auch international gegeben, so dass sich Deutsche auf Stellen im Ausland bewerben können und umgekehrt. Auf diese Weise vergrößert sich der Pool der möglichen Arbeitnehmer für das Unternehmen um ein Vielfaches. Im Gegensatz dazu ist die FAZ zum Beispiel nicht in jedem Land erhältlich. Dieses schränkt die Suche nach einem optimalen Bewerber wiederum erheblich ein.

Eine weitere Einschränkung stellen die Kosten dar. Für das Unternehmen sowie für den Arbeitssuchenden sind Printmedien generell teurer. Dieses liegt besonders an dem heutigen Angebot der Internet Flatrate, unterdessen muss man für eine Zeitung immer wieder aufs Neue zahlen. Eine Stellenanzeige in der FAZ kann bis zu 70.000 Euro kosten. In diesen Kosten enthalten ist bereits eine Veröffentlichung im FAZ Jobportal enthalten.

Aber auch die Print-Stellenanzeigen haben ihre Vorteile. Gerade für viele Menschen, die nicht im Zeitalter des Internets aufgewachsen sind, spielen die Tradition und der Erfolg der Zeitung eine wichtige Rolle. Für viele stellt auch die Übersichtlichkeit der Zeitung einen wichtigen Vorteil gegenüber der Online-Inserierung dar.

Obwohl heutzutage nach wie vor sehr viel Zeitung gelesen wird und so potentielle Bewerber erfolgreich rekrutiert werden, wird sich der Online-Stellenmarkt durchsetzen. Ein Unternehmen strebt nach Kostenminimierung und effektivem Arbeitszeitnutzen. Dieses wird dadurch gewährleistet, dass, die oft detaillierteren Online-Stellenanzeigen einen direkten Link zur Online-Bewerbung besitzen, was bei einem Unternehmen zu schnellerer Bearbeitung und weniger Papieraufwand sorgt. Besonders die jüngeren Generationen werden sich in Zukunft immer mehr online orientieren.

Schlagwörter: Bewerbung, Scientific Abstracts, Stellenanzeigen

Artikelname: Stellenanzeige (Print vs. Online) – Scientific Abstract

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