<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Der Dualstudent &#187; Wissenschaftliches Arbeiten</title>
	<atom:link href="http://www.derdualstudent.de/category/2-semester/wissenschaftliches-arbeiten/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.derdualstudent.de</link>
	<description>BWL &#38; Wirtschaftsinformatik Blog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 13 Apr 2012 14:59:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Steuerungsm&#246;glichkeiten der Projektkultur zur Erfolgssteigerung von Projekten</title>
		<link>http://www.derdualstudent.de/steuerungsmoglichkeiten-der-projektkultur-zur-erfolgssteigerung-von-projekten.html</link>
		<comments>http://www.derdualstudent.de/steuerungsmoglichkeiten-der-projektkultur-zur-erfolgssteigerung-von-projekten.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 May 2011 08:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hausarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftliches Arbeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdualstudent.de/?p=626</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Seminararbeit &#8220;Steuerungsm&#246;glichkeiten der Projektkultur zur Erfolgssteigerung von Projekten&#8221; habe ich im 3. Semester im Fach Projektmanagement an der FOM Hamburg geschrieben. Die Arbeit wurde unter extremen Zeitdruck geschrieben. Benotet wurde sie mit&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p><strong>Die Seminararbeit &#8220;Steuerungsm&ouml;glichkeiten der Projektkultur zur Erfolgssteigerung von Projekten&#8221; habe ich im 3. Semester im Fach <a href="http://www.derdualstudent.de/category/semester-1/projektmanagement">Projektmanagement</a> an der FOM Hamburg geschrieben. Die Arbeit wurde unter extremen Zeitdruck geschrieben. Benotet wurde sie mit 1,3. Meiner Meinung nach viel zu gut.</strong></p>
<h2>Inhaltsverzeichnis</h2>
<ul>
<li>1 Einleitung</li>
<li>2 Grundlagen</li>
<li>
<ul>
<li>2.1 Unternehmenskultur</li>
</ul>
</li>
<li>2.2 Projektkultur</li>
<li>3 Steuerm&ouml;glichkeiten der Unternehmens- und Projektkultur</li>
<li>3.1 Abgrenzung des Analysebereiches</li>
<li>3.2 Gegen&uuml;berstellung der Denkweisen</li>
<li>3.2.1 Objektivistische Denkweise</li>
<li>3.2.2 Subjektivistische Denkweise</li>
<li>3.3 Thesen zur Gestaltbarkeit von Kulturen</li>
<li>3.4 Erkenntnisse aus der Hirnforschung</li>
<li>3.5 Fazit</li>
<li>4 Schlussbetrachtung</li>
<li>5 Quellenverzeichnis</li>
</ul>
<h2>1 Einleitung</h2>
<p>Die Projektarbeit ist in einer Vielzahl an Unternehmen zur Selbstverst&auml;ndlichkeit geworden. Doch noch l&auml;ngst werden nicht alle Projekte erfolgreich abgeschlossen. In den Unternehmen und in der wissenschaftlichen Projektmanagementdebatte ist daher eine Fragestellung, wie der Erfolg von Projekten erh&ouml;ht werden kann. Dabei finden die sogenannten &#8220;weichen Faktoren&#8221; zu denen unter anderem die Projektkultur geh&ouml;rt Aufmerksamkeit. Die Projektkultur ist Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit.</p>
<p>Hierf&uuml;r wurde die These aufgestellt, dass sich die Projektkultur durch das Management hinsichtlich der Erfolgssteigerung von Projekten steuern l&auml;sst. Im ersten Schritt dieser Arbeit werden Definitionen der Begriffe &#8220;Projektkultur&#8221; und &#8220;Unternehmenskultur&#8221; aufgef&uuml;hrt. Da f&uuml;r diese Begriffe eine Vielzahl an Definitionen vorliegt, wird jeweils eine Definition gew&auml;hlt, die Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist. Im Anschluss wird anhand von Fachliteratur gepr&uuml;ft, ob und inwieweit sich Kultur mit dem Ziel der Steigerung des Projekterfolges vom Management gestalten l&auml;sst. Die Arbeit wird im Anschluss mit einem Fazit und einer Schlussbetrachtung abgeschlossen.</p>
<p>W&auml;hrend der Erstellung dieser Arbeit konnte eine Vielzahl an Literatur gefunden werden, die sich mit der Gestaltung von Projektkulturen in der Praxis befasst. Diese setzte jedoch bereits von vorneherein voraus, dass das Projektmanagement in der Lage ist, die Projektkultur ma&szlig;geblich zu steuern. Eine kritische Auseinandersetzung, ob die Gestaltung von Projektkultur &uuml;berhaupt m&ouml;glich ist, fand hingegen nicht statt. Daher musste ma&szlig;geblich Literatur aus der Unternehmenskulturforschung herangezogen werden, um diese Frage zu er&ouml;rtern. Die Unternehmenskultur ist bereits seit Anfang der 1980er Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung, so dass hier bereits viele Publikationen vorliegen. Daher wird in dieser Arbeit versucht,   die Auseinandersetzung mit der Unternehmenskultur auf die Projektkultur zu &uuml;bertragen.</p>
<h2>2 Grundlagen</h2>
<h3>2.1 Unternehmenskultur</h3>
<p>Bereits bevor die Projektarbeit im gro&szlig;en Stil in deutschen Unternehmen eingef&uuml;hrt wurde, fand der Begriff &#8220;Unternehmenskultur&#8221; in den Betriebswissenschaften Erw&auml;hnung. Mit der Unternehmenskulturforschung hat sich innerhalb der Wirtschaftswissenschaften ein eigener Forschungszweig entwickelt, der sich mit der Thematik der Unternehmenskultur auseinandersetzt. Aus diesem sind eine Vielzahl von Definitionen des Begriffes &#8220;Unternehmenskultur&#8221; entstanden. Eine einheitliche Definition existiert nicht. Knut Bleicher definiert den Begriff wie folgt:</p>
<p><cite>„Unter der Bezeichnung Unternehmenskultur werden allgemein die kognitiv entwickelten F&auml;higkeiten einer Unternehmung sowie die affektiv gepr&auml;gten Einstellungen ihrer Mitarbeiter zur Aufgabe, zum Produkt, zu den Kollegen, zur F&uuml;hrung und zur Unternehmung in ihrer Formung von Perzeptionen (Wahrnehmungen) und Pr&auml;ferenzen (Vorlieben) gegen&uuml;ber Ereignissen und<br />
Entwicklungen verstanden.“1</cite></p>
<p>Eine weitere Definition des Begriffes &#8220;Unternehmenskultur&#8221;:<br />
<cite>&#8220;Unternehmenskultur ist die Gesamtheit der tradierten, wandelbaren, zeitspezifischen, jedoch &uuml;ber Symbole erfahrbaren und erlernbaren Wertvorstellungen, Denkhaltungen und Normen, die sich im Verlaufe der Zeit in einer Unternehmung herausbilden und das Handeln der Mitarbeitern aller Stufen sowie das Erscheinungsbild des Unternehmens pr&auml;gen.&#8221;2</cite></p>
<p>Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird im Zweifel von ersterer Definition, der Definition Bleichers ausgegangen.</p>
<p>Die Diskussion um die Unternehmenskultur als wichtige Einflussgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r unternehmerischen Erfolg hat ihren Ursprung in den 1970er Jahren. Ausgel&ouml;st wurde die Diskussion durch den Erfolg japanischer Firmen auf den Weltm&auml;rkten. Diesen Erfolg begr&uuml;ndeten Studien nicht mit &uuml;berlegenen betriebswirtschaftlichen Strategien, sondern vor allem mit dem starken Einsatz der Mitarbeiter und der Verbundenheit zu ihrem Unternehmen.3</p>
<h3>2.2 Projektkultur</h3>
<p>Laut Weinsteiger kann Bleichers Definition der Unternehmenskultur analog auf die Projektkultur &uuml;bertragen werden, da das Projekt als ein &#8220;Unternehmen im Unternehmen&#8221; angesehen werden k&ouml;nne. Zwischen Unternehmens- und Projektkultur best&uuml;nde eine Wechselwirkung. Die Unternehmenskultur begrenze und pr&auml;ge die Projektkultur. Weinsteiger differenziert zwischen allgemeiner und projektspezifischer Projektkultur. Die allgemeine umfasse, wie ein Unternehmen mit dem Thema Projekte und Projektmanagement umgehe. Zum Beispiel wie viel Relevanz der Bew&auml;ltigung von Aufgaben als Projekt beigemessen wird, welcher Aufwand f&uuml;r das Entwickeln eines Projektwesens betrieben wird und inwieweit projektspezifische Kulturen zugelassen werden.4</p>
<p>Die projektspezifische Projektkultur, die in dieser Arbeit behandelt werden soll, ist auf ein bestimmtes Projekt begrenzt. Laut Weinsteiger entsteht eine projektspezifische Projektkultur insbesondere, wenn das jeweilige Projekt eine l&auml;ngere Laufzeit hat, die Ziele besonderer Art sind oder wenn mehrere Unternehmen an einem Projekt beteiligt sind.4</p>
<p>[Grafik Weinsteiger (3) folgt noch]</p>
<p>Weder die Unternehmens- noch die Projektkultur ist ganzheitlich fassbar. Lediglich die Folgen und Erscheinungsformen von Annahmen &uuml;ber den Projektsinn, Normen und Wertevorstellungen sowie Verhaltensweisen werden laut Weinsteiger in Form von Symptomen sichtbar.4</p>
<p>Beispiele f&uuml;r Symptome ist die Art wie mit Kunden kommuniziert wird und wie ihre Anliegen behandelt werden. Auch die Form der internen Kommunikation stellt ein Symptom dar. Beispielsweise wie und wie oft wird kommuniziert? Wird geduzt oder gesiezt? Wie wird mit Fehlern und Konflikten umgegangen? Ein weiteres Symptom ist der Eifer und die Motivation mit denen die Projektmitglieder ihre Aufgaben verrichten. Auch die Qualit&auml;t der Arbeit ist ein Symptom. Beispielsweise wie werden Vorgaben, Methoden und Vorgehensmodelle gelebt?4</p>
<p>Kritisch betrachtet wird der jedoch die Frage ob und inwieweit die Unternehmens- und Projektkultur gestaltet werden kann. Diese Fragestellung soll im folgenden Kapitel betrachtet werden.</p>
<h2>3 Steuerm&ouml;glichkeiten der Unternehmens- und Projektkultur</h2>
<h3>3.1 Abgrenzung des Analysebereiches</h3>
<p>Die in diesem Kapitel folgende Argumentation, ob und inwieweit Kultur durch das Management gesteuert werden kann, bezieht sich ma&szlig;geblich auf die Unternehmenskultur. Es wird von der Annahme ausgegangen, dass sich die Gestaltungsm&ouml;glichkeiten der Projektkultur weitestgehend mit der der Unternehmenskultur deckt. Jedoch k&ouml;nnen beide Kulturen als nicht vollst&auml;ndig gleichwertig betrachtet werden. Die Schaffung einer Projektkultur steht vor gr&ouml;&szlig;eren Schwierigkeiten als bei der Unternehmenskultur. Durch die Einmaligkeit von Projekten kann schwer auf bestehende Traditionen zur&uuml;ckgegriffen werden. Auch die befristete Laufzeit von Projekten, l&auml;sst wenig Spielraum f&uuml;r die Entwicklung einer tiefgreifenden Projektkultur. Ein Projekt beginnt jedoch kulturell nicht als unbeschriebenes Blatt. Die Unternehmenskultur &uuml;bt ihren Einfluss auch auf Projekte aus, da die Projektmitglieder ebenfalls Angeh&ouml;rige des jeweiligen Unternehmens sind und ihre Einfl&uuml;sse in das Projekt hineintragen. Ebenfalls muss die angestrebte Projektkultur mit der Unternehmenskultur &uuml;bereinstimmen, um Konflikte zu vermeiden.5</p>
<h3>3.2 Gegen&uuml;berstellung der Denkweisen</h3>
<p>Die Frage, ob Projektkultur steuerbar ist, wird in der Literatur nicht hinreichend er&ouml;rtert, daher musste f&uuml;r diese Arbeit die Unternehmenskultur als &uuml;bergeordnete Ebene der Projektkultur untersucht werden.</p>
<p>In der wissenschaftlichen Diskussion ist umstritten, ob und inwieweit unternehmensinterne Kultur steuerbar ist. Es lassen sich zwei grundlegend entgegengesetzte Standpunkte erkennen: der Objektivismus und der Subjektivismus. Vertreter des Objektivismus sind der Auffassung, dass ein Unternehmen eine Kultur hat, w&auml;hrend die Vertreter des Subjektivismus anf&uuml;hren, dass ein Unternehmen eine Kultur ist.6</p>
<h4>3.2.1 Objektivistische Denkweise</h4>
<p>Die objektivistische Denkweise ist eine systemtheoretische Betrachtungsweise. Sie sieht die Unternehmenskultur als ein Bestandteil des Unternehmens, das als Gesamtsystem fungiert. Die Unternehmenskultur wird als eine &#8220;interne Variable&#8221; des Gesamtsystemes betrachtet, deren &Auml;nderung bzw. Gestaltung m&ouml;glich ist. Die Unternehmenskultur sei ein Mittel um Wettbewerbsvorteile zu erreichen, jedoch nur eine Variable unter vielen. Weitere Variablen f&uuml;r den Erfolg eines Unternehmens sind beispielsweise die Unternehmensstrategie oder die Organisationsform.7</p>
<h4>3.2.2 Subjektivistische Denkweise</h4>
<p>Die subjektivistische Sichtweise sieht die Unternehmenskultur nicht als einen Bestandteil, eine Variable des Unternehmens, sondern als das Ergebnis einer ganzheitlichen Unternehmensbetrachtung. Die Unternehmenskultur ergibt sich aus den allt&auml;glichen Handeln der Unternehmensangeh&ouml;rigen und gilt als nicht steuerbar.8</p>
<h3>3.3 Thesen zur Gestaltbarkeit von Kulturen</h3>
<p>Aus der objektivistischen und subjektivistischen Denkweise lassen sich drei Thesen ableiten, die Klaus Macharzina und Joachim Wolf untersucht haben:9</p>
<p>1. Unternehmenskultur kann durch das Management nicht ma&szlig;gebend gestaltet werden.<br />
2. Die Unternehmenskultur ist gestaltbar, ein Eingriff sollte jedoch aus ethischen Gr&uuml;nden und der Gefahr von Dysfunktionen unterlassen werden.<br />
3. Ein Eingriff in die Unternehmenskultur ist m&ouml;glich und empfehlenswert.</p>
<p>Auf die drei Standpunkte soll im Folgenden eingegangen werden.</p>
<p><strong>1. Die Unternehmenskultur kann vom Management nicht gestaltet werden</strong></p>
<p>Diese vom Subjektivismus gepr&auml;gte Denkweise wird unter anderem damit begr&uuml;ndet, dass die Unternehmenskultur auf Traditionen und Gewohnheiten beruhen, die sich erst mit der Zeit entwickeln w&uuml;rden. Diese k&ouml;nnen nicht ohne Weiteres geplant werden, sondern <cite>&#8220;sind vielmehr das Ergebnis eines Prozesses spontaner Ordnung an dem alle Unternehmensangeh&ouml;rigen beteiligt sind.&#8221;9</cite> Dieser Standpunkt wird insbesondere von Gunnar Westerlund und Sven-Erik Sj&ouml;strand in &#8220;Organisationsmythen&#8221; vertreten. Sie f&uuml;hren an, dass das Management die Unternehmenskultur nicht tiefgehend pr&auml;gen k&ouml;nne. Es sei zwar m&ouml;glich, dass nach au&szlig;en getragene Verhalten von Mitarbeitern zu &auml;ndern, tiefgehende Ver&auml;nderungen wie zum Beispiel das &Auml;ndern von Wertma&szlig;st&auml;ben und Einstellungen seien jedoch nicht oder nur sehr schwer m&ouml;glich.10</p>
<p><strong>2. Eingriffe in die Unternehmenskultur sind m&ouml;glich, aber nicht ethisch und k&ouml;nnen nicht kalkulierbare Nebenwirkungen erzeugen</strong></p>
<p>Einen entgegengesetzten Standpunkt vertreten Wolfgang Mayrhofer und Michael Meyer. Diese sind der Auffassung, dass die Unternehmenskultur aktiv vom Management gestaltet werden k&ouml;nne, dies aber aus Gr&uuml;nden der Ethik zu unterlassen sei. &#8220;Kulturinterventionen&#8221; w&uuml;rden die Lebenswelt der Mitarbeiter st&auml;rker beeinflussen, als Arbeitsgestaltung und Reorganisation. Es sei fragw&uuml;rdig, ob das Management berechtigt sei, die Werte und Normen von Mitarbeitern zu instrumentalisieren. Mayhofer und Meyer verweisen ebenfalls darauf, dass Kulturinterventionen nicht kalkulierbar seien und die Ergebnisse auch negativer Art sein k&ouml;nnten. Ein Eingriff in die bestehende Unternehmenskultur k&ouml;nne funktionierende Unternehmensprozesse st&ouml;ren. Sie verweisen weiterhin darauf, dass der aktuelle Stand der Unternehmenskulturforschung weder in der Lage sei Nebenwirkungen von Kultureingriffen abzusch&auml;tzen, noch sei ein Stand erreicht bei dem geeignete Methoden und Werkzeuge zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden. So lange die Unternehmenskulturforschung hierzu nicht in der Lage sei, seien Kulturinterventionen nicht zu empfehlen.11</p>
<p>Aufgrund der fehlenden Zeit kann diese These im weiteren Verlauf dieser Arbeit nicht weiter behandelt werden.</p>
<p><strong>3. Die Gestaltung der Unternehmenskultur ist m&ouml;glich und sollte durch das Management vorangetrieben werden</strong></p>
<p>Diese dritte Denkrichtung entstammt dem Objektivismus und entspricht genau der These, die im Rahmen dieser Arbeit aufgestellt wurde. Sie wird unter anderem durch Alphons Schnyder vertreten und sieht die Unternehmenskultur als durch das Management gestaltbar. Eine Intervention in die Unternehmenskultur wird klar bef&uuml;rwortet. Dieser Standpunkt sieht die Unternehmenskultur als ein geeignetes Mittel, um den unternehmensinternen Zusammenhalt, die Produktivit&auml;t, Gewinnmaximierung zu st&auml;rken sowie weitere Ziele zu erreichen. Die Unternehmenskultur soll hierbei f&uuml;r Mitarbeiter eine Koordinations-, Integrations- und Motivationsfunktion beinhalten.12 Die Koordinationsfunktion schaffe bei unterschiedlichen Zielvorstellungen (siehe auch Prinzipal-Agenten-Theorie13) von Unternehmensmitgliedern eine Abstimmung auf &uuml;bergeordnete Ziele. Die Unternehmenskultur sorge also f&uuml;r einen Basiskonsens f&uuml;r die zu erreichenden Ziele.14</p>
<p>Die Integrationsfunktion soll durch gemeinsam entwickelte Normen und Werte erreicht werden. Ziel ist die Schaffung eines Gef&uuml;hls von Gemeinsamkeit und Zugeh&ouml;rigkeit (&#8220;Wir-Gef&uuml;hl&#8221;). So sollen Abteilungs- sowie Konkurrenzdenken vermieden werden und unternehmensinterne Subkulturen integriert werden.15 Insbesondere bei Projekten treffen in der Regel eine Vielzahl solcher Subkulturen aufeinander, da die Projektmitglieder aus verschiedensten Unternehmensbereichen kommen k&ouml;nnen.</p>
<p>Eine starke Unternehmenskultur k&ouml;nne zudem die Arbeitsmotivation erh&ouml;hen, indem sie dem Mitarbeiter einen Sinnzusammenhang zwischen seinen Aufgaben und dem unternehmerischen Handeln vermittelt.15</p>
<p>Krulis-Randa als Vertreter dieser Denkrichtung beschreibt die Unternehmenskultur als erlernbar, da Kultur nicht angeboren sei, sondern sich angeeignet wird. Dies geschehe in einem langen sozialen Lernprozess. Wie stark die Unternehmenskultur angenommen oder gar verinnerlicht wird, h&auml;nge von der Integrationsf&auml;higkeit der einzelnen Mitarbeiter ab.16 Auch Weinsteiger betont, dass sich Unternehmens- und Projektkultur durch Verhaltens&auml;nderung der Mitarbeiter bzw. der Projektbeteiligten &auml;ndern lie&szlig;e:<br />
<cite>„Wenn in einem Unternehmen die Kultur entwickelt oder die Kultur im Rahmen eines<br />
Projekts ver&auml;ndert werden soll, bedeutet dies, dass gewachsene Einstellungen und<br />
Verhaltensweisen der Beteiligten zu &auml;ndern sind. Das heisst auch, dass angestammte und vertraute Einstellungen und Verhaltensweisen aufgegeben oder angepasst werden m&uuml;ssen. Wir k&ouml;nnen annehmen, dass jeder Mensch Entwicklungspotential besitzt, das heisst, unter geeigneten Voraussetzungen k&ouml;nnen nicht nur Wissen und F&auml;higkeiten, sondern auch soziale Verhaltensweisen erlernt und auch verlernt werden.“17</cite></p>
<h3>3.4 Erkenntnisse aus der Hirnforschung</h3>
<p>Die erste These, Kultur k&ouml;nne nicht tiefgreifend durch das Management gepr&auml;gt werden, sowie die subjektivistische Denkweise erhalten Unterst&uuml;tzung durch neuste Erkenntnisse aus der Hirnforschung. In einem Interview mit dem Magazin &#8220;Der Spiegel&#8221; f&uuml;hrt Gerhard Roth, Biologe und Hirschforscher, mehrfach die Schwierigkeit an, die Pers&ouml;nlichkeit, beispielsweise das Verhalten und die Wertvorstellungen von erwachsenen Menschen zu &auml;ndern: <cite>&#8220;Der Spielraum, in dem ein Mensch &uuml;berhaupt empfinden, sich verhalten und sich ver&auml;ndern kann, ist bei der Geburt bereits in betr&auml;chtlichem Ma&szlig;e umrissen.&#8221;</cite> Die wesentliche nachgeburtliche Pr&auml;gung des Gehirns und somit der Pers&ouml;nlichkeit des Menschen, findet laut Roth in den ersten drei Jahren des Lebens statt. Nachtr&auml;gliche &Auml;nderungen der Pers&ouml;nlichkeit seien kaum noch m&ouml;glich. Es sei schwer gegen &#8220;Kommandos&#8221; des Unterbewusstseins anzugehen. <cite>&#8220;Das unbewusste Selbst ist in seinen neuronalen Grundz&uuml;gen kaum kaputtzukriegen. [...] [Es] l&auml;sst sich die Regie nicht mehr aus der Hand nehmen, wenn das Kind mit etwa drei Jahren sein Kleinkindverhalten ablegt.&#8221;18 </cite></p>
<p>W&auml;hrend sich das rationale Wissen noch ins hohe Alter erweitern lie&szlig;e, sei dies bei Verhaltensweisen weniger m&ouml;glich. <cite>&#8220;Was sich fr&uuml;h ausbildet und unser Verhalten am st&auml;rksten beeinflusst &#8211; unser emotionales Grundger&uuml;st -, h&ouml;rt am fr&uuml;hesten auf, stark ver&auml;nderbar zu sein. Und was am l&auml;ngsten ver&auml;nderbar ist &#8211; das rationale Wissen -, hat am wenigsten Auswirkungen auf unser Verhalten.&#8221;19 </cite></p>
<p>Roth verweist jedoch darauf, dass die M&ouml;glichkeit der Anpassung von Individuum zu Individuum sehr unterschiedlich sei. <cite>&#8220;Die Pers&ouml;nlichkeit eines Menschen gibt nun mal den Rahmen vor, an dem er sich entlanghangelt. Bei manchen ist der sehr eng; diese Menschen sind absolut null anpassungsf&auml;hig.&#8221; 19</cite></p>
<p>W&auml;hrend eine tiefgehende &Auml;nderung der Pers&ouml;nlichkeit laut Roth nicht m&ouml;glich ist, l&auml;sst sich seiner Ansicht jedoch Verhalten von au&szlig;en ankonditionieren. Beispielsweise &uuml;ber das Belohnungsprinzip. Sei es durch Lob und Anerkennung oder durch Bef&ouml;rderung.19</p>
<h3>3.5 Fazit</h3>
<p>Unter Einbeziehung der neusten Erkenntnisse der Hirnforschung l&auml;sst sich darauf schlie&szlig;en, dass Unternehmens- und Projektkultur sich nicht willk&uuml;rlich durch das Management gestalten l&auml;sst. Mitarbeiter sind ohne Weiteres in der Lage sich oberfl&auml;chlichen Anpassungen hinzugeben. So ist es wahrscheinlich, dass bestimmte Verhaltensweisen beispielsweise durch ein Belohnungs- oder Sanktionsprinzip ankonditioniert werden k&ouml;nnen. Nur in diesem schmalen Gestaltungsraum ist die objektivistische Denkweise &uuml;berzeugend.</p>
<p>Sobald das Management die Unternehmens- oder Projektkultur jedoch durch Intervention in Bereiche der Mitarbeiterpers&ouml;nlichkeit, -normen und -wertevorstellungen gestalten will, scheinen hier soziale und biologische Grenzen gesetzt zu sein, was f&uuml;r die subjektivistische Denkweise spricht.</p>
<h2>4 Schlussbetrachtung</h2>
<p>Aufgrund mangelnder Zeit konnte die These, ob Projektkultur durch das Management zur Erfolgssteigerung von Projekten gestaltet werden kann, nur oberfl&auml;chlich behandelt werden. Auch lag der Fokus der Arbeit entgegen der aufgestellten These haupts&auml;chlich nicht bei der Projekt-, sondern bei der Unternehmenskultur. Grund hierf&uuml;r war, wie bereits in der Einleitung erw&auml;hnt, dass keine passende Literatur mit direktem Bezug zum Projektmanagement gefunden werden konnte. Daher blieb die Betrachtungsweise zum Gro&szlig;teil allgemein auf das Unternehmen beschr&auml;nkt und es wurde die Annahme von Weinsteiger &uuml;bernommen, dass sich die Definition der Unternehmenskultur quasi mit Projektkultur gleichsetzen lie&szlig;e, da Projekte Unternehmen in Unternehmen seien. Ob diese Projektion ohne Weiteres m&ouml;glich ist, ist ebenfalls diskussionsbed&uuml;rftig.</p>
<p>Dennoch konnten in dieser Arbeit zumindest die grundlegenden Standpunkte (Objektivismus vs. Subjektivismus) bez&uuml;glich der Gestaltung von unternehmensinternen (Sub-)Kulturen herausgearbeitet werden. Es existieren noch weitere Standpunkte in dieser Debatte. So beispielsweise der integrative Ansatz, der ebenfalls aus Zeitgr&uuml;nden in dieser Arbeit nicht behandelt werden konnte.</p>
<h2>Quellenverzeichnis</h2>
<p>1. Das Konzept Integriertes Management, Knut Bleicher, Frankfurt, Campus Verlag, 1991<br />
2. Unternehmenskultur, Basis strategischer Profilierung erfolgreicher Unternehmen: Die Orientierung Nr. 85, Schriftenreihe der Schweizerischen Volksbank, P&uuml;mpin u.a., Schweizerische Volksbank 1985<br />
3. Klaus Macharzina, Joachim Wolf, Unternehmensf&uuml;hrung: Das internationale Managementwissen &#8211; Konzepte &#8211; Methoden – Praxis, 6. Auflage, Gabler Verlag 2008, S. 236<br />
4. Walter Weinsteiger, Erfolgsfaktor PROJEKTKULTUR, http://www.softwarequalitaet.at/pages/texte/Fachtagung_2008/BeitrWintersteigernachher.pdf<br />
5. Klaus Macharzina, Joachim Wolf, Unternehmensf&uuml;hrung: Das internationale Managementwissen &#8211; Konzepte &#8211; Methoden – Praxis, 6. Auflage, Gabler Verlag 2008, S. 244<br />
6. Eva Stafflage, Unternehmenskultur als erfolgsentscheidender Faktor, Modell zur Zusammenf&uuml;hrung bei grenz&uuml;berschreitenden Mergers &amp; Acquisitions, Deutscher Universit&auml;ts-Verlag, 2005, S. 20<br />
7. Eva Stafflage, Unternehmenskultur als erfolgsentscheidender Faktor, Modell zur Zusammenf&uuml;hrung bei grenz&uuml;berschreitenden Mergers &amp; Acquisitions, Deutscher Universit&auml;ts-Verlag, 2005, S. 20<br />
8. Eva Stafflage, Unternehmenskultur als erfolgsentscheidender Faktor, Modell zur Zusammenf&uuml;hrung bei grenz&uuml;berschreitenden Mergers &amp; Acquisitions, Deutscher Universit&auml;ts-Verlag, 2005, S. 22<br />
9. Klaus Macharzina, Joachim Wolf, Unternehmensf&uuml;hrung: Das internationale Managementwissen &#8211; Konzepte &#8211; Methoden – Praxis, 6. Auflage, Gabler Verlag 2008, S. 248<br />
10. Gunnar Westerlund und Sven-Erik Sj&ouml;strand, Organisationsmythen, Klett-Cotta Verlag, 1981, S. 97ff. und 162f.<br />
11. Wolfgang Mayrhofer, Michael Meyer, Organisationskultur. In: Georg Schrey&ouml;gg (Hrsg.): Handw&ouml;rterbuch der Organisation, Stuttgart: Sch&auml;ffer-Poeschel, 2004, S. 561<br />
12. Alphons Schnyder: &#8220;Unternehmenskultur und Corporate Identity &#8211; Modell,<br />
Methode und Prozess zur Erreichung einer kulturellen Identit&auml;t&#8221; in: Zeitschrift F&uuml;hrung + Organisation, 4/199, S. 262<br />
13. Hans-Christian Brauweiler (HRSG), Unternehmensf&uuml;hrung heute, Oldenburg Verlag, 2008, S. 305<br />
14. Klaus Macharzina, Joachim Wolf, Unternehmensf&uuml;hrung: Das internationale Managementwissen &#8211; Konzepte &#8211; Methoden – Praxis, 6. Auflage, Gabler Verlag 2008, S. 245<br />
15. Arne K&ouml;nig, Internationale Megafusionen: Kulturelle Integration als Erfolgsfaktor, Diplomica Verlag, S. 65<br />
16. Krulis-Randa, Einf&uuml;hrung in die Unternehmenskultur, 1990, S. 6, 9<br />
17. Weinsteiger, http://www.softwarequalitaet.at/pages/texte/Fachtagung_2008/BeitrWintersteigernachher.pdf, S. 4<br />
18. Lakotta, Beate und Thimm, Katja: &#8220;Das Ich ist eine Einbahnstra&szlig;e&#8221;, in: Der Spiegel Heft 35/2007, S. 124-127</p>
<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fallstudie: Offene vs. geschlossene Systeme – Risikoanalyse am Beispiel Android und iPhone OS</title>
		<link>http://www.derdualstudent.de/fallstudie-offene-vs-geschlossene-systeme-risikoanalyse-am-beispiel-android-und-iphone-os.html</link>
		<comments>http://www.derdualstudent.de/fallstudie-offene-vs-geschlossene-systeme-risikoanalyse-am-beispiel-android-und-iphone-os.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 22:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hausarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftliches Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Fallstudie]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone OS]]></category>
		<category><![CDATA[Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Tablet PC]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derdualstudent.de/?p=398</guid>
		<description><![CDATA[Nach der Einf&#252;hrung des iPad durch Apple im April 2010 erlebte der Bereich der Tablet PC einen starken Aufschwung. Gleichzeitig bieten viele weitere Hersteller Tablet PCs an. F&#252;r das iPad wird das Betriebssystem iPhone OS eingesetzt, f&#252;r Tablet PCs anderer Hersteller zumeist Android. Hierbei stehen sich beide Betriebssysteme kontr&#228;r gegen&#252;ber. iPhone OS ist propriet&#228;r, quellgeschlossen und nur f&#252;r Endger&#228;te von Apple verf&#252;gbar. Android, welches durch das Android Open Source Project unter der Federf&#252;hrung von Google entwickelt wird, ist hingegen quelloffen und f&#252;r verschiedenste Endger&#228;te unterschiedlicher Hersteller einsetzbar. Das iPad bzw. das Betriebssystem iPhone OS wird h&#228;ufig als geschlossenes System bezeichnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<h1 style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent; height: auto;"><span class="mw-headline">1 Titel</span></h1>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Name der Autoren:</td>
<td>Tobias Genge, Matthias Kurzer</td>
</tr>
<tr>
<td>Titel der Arbeit:</td>
<td>&#8220;Offene vs. geschlossene Systeme &#8211; Risikoanalyse am Beispiel Android und iPhone OS&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Hochschule und Studienort:</td>
<td>FOM Hamburg</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a name="Inhaltsverzeichnis"></a></p>
<h1 style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent; height: auto;"><span class="mw-headline">2 Inhaltsverzeichnis</span></h1>
<table id="toc" class="toc" summary="Inhaltsverzeichnis">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="toctitle">
<h2>Inhaltsverzeichnis</h2>
<p><span class="toctoggle">[<a id="togglelink" class="internal" href="javascript:toggleToc()">Verbergen</a>]</span></p>
</div>
<ul>
<li class="toclevel-1"><a href="#Titel"><span class="tocnumber">1</span> <span class="toctext">Titel</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="#Inhaltsverzeichnis"><span class="tocnumber">2</span> <span class="toctext">Inhaltsverzeichnis</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-2"><a href="#Abk.C3.BCrzungsverzeichnis"><span class="tocnumber">2.1</span> <span class="toctext">Abk&uuml;rzungsverzeichnis</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-1"><a href="#Abbildungsverzeichnis"><span class="tocnumber">3</span> <span class="toctext">Abbildungsverzeichnis</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="#Tabellenverzeichnis"><span class="tocnumber">4</span> <span class="toctext">Tabellenverzeichnis</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="#Einleitung"><span class="tocnumber">5</span> <span class="toctext">Einleitung</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="#Grundlagen"><span class="tocnumber">6</span> <span class="toctext">Grundlagen</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-2"><a href="#System"><span class="tocnumber">6.1</span> <span class="toctext">System</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-3"><a href="#Begriff"><span class="tocnumber">6.1.1</span> <span class="toctext">Begriff</span></a></li>
<li class="toclevel-3"><a href="#Offenes_System"><span class="tocnumber">6.1.2</span> <span class="toctext">Offenes System</span></a></li>
<li class="toclevel-3"><a href="#Geschlossenes_System"><span class="tocnumber">6.1.3</span> <span class="toctext">Geschlossenes System</span></a></li>
<li class="toclevel-3"><a href="#Halboffenes_System"><span class="tocnumber">6.1.4</span> <span class="toctext">Halboffenes System</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-2"><a href="#Quelloffenheit"><span class="tocnumber">6.2</span> <span class="toctext">Quelloffenheit</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-3"><a href="#Quelloffenheit_2"><span class="tocnumber">6.2.1</span> <span class="toctext">Quelloffenheit</span></a></li>
<li class="toclevel-3"><a href="#quellgeschlossene_Software"><span class="tocnumber">6.2.2</span> <span class="toctext">quellgeschlossene Software</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-2"><a href="#Tablet_PCs"><span class="tocnumber">6.3</span> <span class="toctext">Tablet PCs</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-3"><a href="#Begriff_2"><span class="tocnumber">6.3.1</span> <span class="toctext">Begriff</span></a></li>
<li class="toclevel-3"><a href="#Anwendungsbereich"><span class="tocnumber">6.3.2</span> <span class="toctext">Anwendungsbereich</span></a></li>
<li class="toclevel-3"><a href="#Android"><span class="tocnumber">6.3.3</span> <span class="toctext">Android</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-4"><a href="#Technik"><span class="tocnumber">6.3.3.1</span> <span class="toctext">Technik</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-5"><a href="#Software"><span class="tocnumber">6.3.3.1.1</span> <span class="toctext">Software</span></a></li>
<li class="toclevel-5"><a href="#Hardwareanforderungen"><span class="tocnumber">6.3.3.1.2</span> <span class="toctext">Hardwareanforderungen</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-4"><a href="#Apps"><span class="tocnumber">6.3.3.2</span> <span class="toctext">Apps</span></a></li>
<li class="toclevel-4"><a href="#Gesch.C3.A4ftsmodell"><span class="tocnumber">6.3.3.3</span> <span class="toctext">Gesch&auml;ftsmodell</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-3"><a href="#iPhone_OS"><span class="tocnumber">6.3.4</span> <span class="toctext">iPhone OS</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-4"><a href="#Technik_2"><span class="tocnumber">6.3.4.1</span> <span class="toctext">Technik</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-5"><a href="#Hardware"><span class="tocnumber">6.3.4.1.1</span> <span class="toctext">Hardware</span></a></li>
<li class="toclevel-5"><a href="#Software_2"><span class="tocnumber">6.3.4.1.2</span> <span class="toctext">Software</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-4"><a href="#Apps_2"><span class="tocnumber">6.3.4.2</span> <span class="toctext">Apps</span></a></li>
<li class="toclevel-4"><a href="#Gesch.C3.A4ftsmodell_2"><span class="tocnumber">6.3.4.3</span> <span class="toctext">Gesch&auml;ftsmodell</span></a></li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-2"><a href="#Risikoanalyse"><span class="tocnumber">6.4</span> <span class="toctext">Risikoanalyse</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-1"><a href="#Risikoanalyse_2"><span class="tocnumber">7</span> <span class="toctext">Risikoanalyse</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-2"><a href="#Methodik"><span class="tocnumber">7.1</span> <span class="toctext">Methodik</span></a></li>
<li class="toclevel-2"><a href="#Szenario"><span class="tocnumber">7.2</span> <span class="toctext">Szenario</span></a></li>
<li class="toclevel-2"><a href="#Analysebereich"><span class="tocnumber">7.3</span> <span class="toctext">Analysebereich</span></a></li>
<li class="toclevel-2"><a href="#Typisierung_der_Alternativen"><span class="tocnumber">7.4</span> <span class="toctext">Typisierung der Alternativen</span></a></li>
<li class="toclevel-2"><a href="#Szenarioanalyse"><span class="tocnumber">7.5</span> <span class="toctext">Szenarioanalyse</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-3"><a href="#Identifikation_der_zu_sch.C3.BCtzenden_Werte"><span class="tocnumber">7.5.1</span> <span class="toctext">Identifikation der zu sch&uuml;tzenden Werte</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-4"><a href="#Sicherheitswerte"><span class="tocnumber">7.5.1.1</span> <span class="toctext">Sicherheitswerte</span></a></li>
<li class="toclevel-4"><a href="#Wirtschaftliche_Werte"><span class="tocnumber">7.5.1.2</span> <span class="toctext">Wirtschaftliche Werte</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-3"><a href="#Identifikation_von_Gefahren"><span class="tocnumber">7.5.2</span> <span class="toctext">Identifikation von Gefahren</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-4"><a href="#Datensicherheit"><span class="tocnumber">7.5.2.1</span> <span class="toctext">Datensicherheit</span></a></li>
<li class="toclevel-4"><a href="#Dienstleistungsausfall"><span class="tocnumber">7.5.2.2</span> <span class="toctext">Dienstleistungsausfall</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-3"><a href="#Gef.C3.A4hrdungsanalyse"><span class="tocnumber">7.5.3</span> <span class="toctext">Gef&auml;hrdungsanalyse</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-4"><a href="#Datensicherheit_2"><span class="tocnumber">7.5.3.1</span> <span class="toctext">Datensicherheit</span></a></li>
<li class="toclevel-4"><a href="#Dienstleistungsausfall_2"><span class="tocnumber">7.5.3.2</span> <span class="toctext">Dienstleistungsausfall</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-3"><a href="#Risikobewertung"><span class="tocnumber">7.5.4</span> <span class="toctext">Risikobewertung</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-4"><a href="#Dienstleistungsausfall_3"><span class="tocnumber">7.5.4.1</span> <span class="toctext">Dienstleistungsausfall</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-5"><a href="#Android_2"><span class="tocnumber">7.5.4.1.1</span> <span class="toctext">Android</span></a></li>
<li class="toclevel-5"><a href="#iPhone_OS_2"><span class="tocnumber">7.5.4.1.2</span> <span class="toctext">iPhone OS</span></a></li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-3"><a href="#Ergebnisse_der_Szenarioanalyse"><span class="tocnumber">7.5.5</span> <span class="toctext">Ergebnisse der Szenarioanalyse</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-2"><a href="#Risiko-Vergleich_offene_und_geschlossene_Systeme"><span class="tocnumber">7.6</span> <span class="toctext">Risiko-Vergleich offene und geschlossene Systeme</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-1"><a href="#Schlussbetrachtung"><span class="tocnumber">8</span> <span class="toctext">Schlussbetrachtung</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="#Fu.C3.9Fnoten"><span class="tocnumber">9</span> <span class="toctext">Fu&szlig;noten</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="#Literatur-_und_Quellenverzeichnis"><span class="tocnumber">10</span> <span class="toctext">Literatur- und Quellenverzeichnis</span></a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
  if (window.showTocToggle) { var tocShowText = "Anzeigen"; var tocHideText = "Verbergen"; showTocToggle(); }
// ]]&gt;</script></p>
<p><a name="Abk.C3.BCrzungsverzeichnis"></a></p>
<h2><span class="mw-headline">2.1  Abk&uuml;rzungsverzeichnis </span></h2>
<table style="width: 100%; text-align: left;">
<tbody>
<tr>
<th width="10%">Abk&uuml;rzung</th>
<th>Bedeutung</th>
</tr>
<tr>
<td>IEEE</td>
<td>Institute of Electrical and Electronics Engineers</td>
</tr>
<tr>
<td>GPL</td>
<td>General Public License</td>
</tr>
<tr>
<td>BSD-Lizenz</td>
<td>Berkeley Software Distribution Lizenz</td>
</tr>
<tr>
<td>ASOP</td>
<td>Android Open Source Project</td>
</tr>
<tr>
<td>CDD</td>
<td>Compatibility Definition Document</td>
</tr>
<tr>
<td>CTS</td>
<td>Compatibility Test Suite</td>
</tr>
<tr>
<td>USB</td>
<td>Universal Serial Bus</td>
</tr>
<tr>
<td>WLAN</td>
<td>Wireless Local Area Network</td>
</tr>
<tr>
<td>GPS</td>
<td>Global Positioning System</td>
</tr>
<tr>
<td>SIM</td>
<td>Subscriber Identity Module</td>
</tr>
<tr>
<td>3G</td>
<td>3rd Generation</td>
</tr>
<tr>
<td>UMTS</td>
<td>Universal Mobile Telecommunications System</td>
</tr>
<tr>
<td>GSM</td>
<td>Global System for Mobile Communications</td>
</tr>
<tr>
<td>GByte</td>
<td>Gigabyte</td>
</tr>
<tr>
<td>IT</td>
<td>Information technology</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a name="Abbildungsverzeichnis"></a></p>
<h1 style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent; height: auto;"><span class="mw-headline">3 Abbildungsverzeichnis</span></h1>
<table style="width: 100%; text-align: left;">
<tbody>
<tr>
<th>Abb.-Nr.</th>
<th>Abbildung</th>
</tr>
<tr>
<td>1</td>
<td>Risikomatrix</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a name="Tabellenverzeichnis"></a></p>
<h1 style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent; height: auto;"><span class="mw-headline">4 Tabellenverzeichnis</span></h1>
<table style="width: 100%; text-align: left;">
<tbody>
<tr>
<th>Tabelle Nr.</th>
<th>Quelle</th>
</tr>
<tr>
<td>1</td>
<td>Vor- und Nachteile von quelloffener Software</td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td>Kategorisierung Android und iPhone OS</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>Ergebnisse der Szenarioanalyse</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a name="Einleitung"></a></p>
<h1 style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent; height: auto;"><span class="mw-headline">5 Einleitung</span></h1>
<p>Nach der Einf&uuml;hrung des iPad durch Apple im April 2010 erlebte der Bereich der Tablet PC einen starken Aufschwung. Gleichzeitig bieten viele weitere Hersteller Tablet PCs an. F&uuml;r das iPad wird das Betriebssystem iPhone OS eingesetzt, f&uuml;r Tablet PCs anderer Hersteller zumeist Android. Hierbei stehen sich beide Betriebssysteme kontr&auml;r gegen&uuml;ber. iPhone OS ist propriet&auml;r, quellgeschlossen und nur f&uuml;r Endger&auml;te von Apple verf&uuml;gbar. Android, welches durch das Android Open Source Project unter der Federf&uuml;hrung von Google entwickelt wird, ist hingegen quelloffen und f&uuml;r verschiedenste Endger&auml;te unterschiedlicher Hersteller einsetzbar. Das iPad bzw. das Betriebssystem iPhone OS wird h&auml;ufig als geschlossenes System bezeichnet.</p>
<p>Tablet PCs auf Basis von Android hingegen als offenes System. Gegenstand dieser Arbeit ist der Vergleich von offenen und geschlossenen Systemen anhand einer Risikoanalyse am Beispiel von Android und iPhone OS. Es soll die Frage beantwortet werden, welches System f&uuml;r Softwareentwicklungsfirmen die geringeren Risiken birgt. Die Risikoanalyse soll hierzu Informationen f&uuml;r die Entscheidungsfindung liefern, welches System als Entwicklungsplattform zu bevorzugen ist. Der Fokus der Risikoanalyse wird hierbei auf wirtschaftliche Risiken gelegt.</p>
<p>In dieser Fallstudie werden zun&auml;chst die Grundlagen und Begriffe erl&auml;utert.</p>
<p>Die Risikoanalyse wird anhand eines Szenarios durchgef&uuml;hrt.<br />
Des Weiteren wird dargelegt, ob die Einordnung von Android als offenes System und iPhone OS als geschlossenes System zutreffend ist.</p>
<p>In der Risikoanalyse werden die sch&uuml;tzenden Werte und die m&ouml;glichen Gefahren sowie deren Folgen identifiziert. Daran anschlie&szlig;end sollen die Risiken bewertet und ergebnisorientiert dargestellt werden.</p>
<p>Schlussendlich wird der Risiko-Vergleich auf offene und geschlossene Systeme &uuml;bertragen.</p>
<p><a name="Grundlagen"></a></p>
<h1 style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent; height: auto;"><span class="mw-headline">6 Grundlagen</span></h1>
<p><a name="System"></a></p>
<h2><span class="mw-headline">6.1 System</span></h2>
<p>Im folgenden werden die Begriffe &#8220;System, &#8220;Offenes System&#8221; und &#8220;Geschlossenes System&#8221; erl&auml;utert. Im Verlauf der Arbeiten f&uuml;r diese Studie ergab sich, dass auch dem Begriff &#8220;Halboffenes System&#8221; Bedeutung zukommt. Daher wird dieser ebenfalls erl&auml;utert.</p>
<p><a name="Begriff"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">6.1.1 Begriff</span></h3>
<p>Es gibt verschiedene M&ouml;glichkeiten, den Begriff &#8220;System&#8221; zu definieren. Urspr&uuml;nglich kommt der Begriff aus dem griechischen und  beschreibt &#8220;&#8230;eine Einheit, die aus mehreren miteinander in Beziehung stehenden Elementen zusammengesetzt ist&#8221;<sup id="cite_ref-0" class="reference"><a href="#cite_note-0">[1]</a></sup>. Das &#8220;Digitale W&ouml;rterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts&#8221; definiert System als eine zum Teil hierarchisch strukturierte &#8220;Gesamtheit von Aussagen, die eine Einheit bildet&#8221;, andererseits aber auch eine &#8220;sinnvolle Ordnung, Gliederung von etwas&#8221; darstellt<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1">[2]</a></sup>.</p>
<p>&#8220;Ein  System  hat  eine  begrenzte  geografische  Ausdehnung  aus  unabh&auml;ngigen,  jedoch   untereinander   verbundenen  und  miteinander  wechselwirkenden  Komponenten  oder  Subsystemen. Ein System reagiert (&uuml;blicherweise) auf &auml;u&szlig;ere Einfl&uuml;sse.&#8221;<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2">[3]</a></sup> Systeme lassen sich in offene und geschlossene Systeme einteilen, wobei insbesondere bei Softwaresystemen eine Verwechslung von offenen Systemen und offener Software zu vermeiden ist<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3">[4]</a></sup>.</p>
<p><a name="Offenes_System"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">6.1.2 Offenes System</span></h3>
<p>Die IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) definierte offene Systeme im Dezember 1990: &#8220;OPEN SYSTEM ENVIRONMENT: a comprehensive and consistent set of international information technology standards and functional standards that specify interfaces, services and supporting formats to accomplish interoperability and portability of applications, data and people&#8230;.&#8221;<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4">[5]</a></sup> Somit geh&ouml;ren zu einem offenen System nicht nur die Technik, sondern auch die Daten und die Menschen. Etwas enger definiert Tom Wheeler offene Systeme als &#8220;jene Hard- und Software-Implementierungen, die der Sammlung von Standards entsprechen, die den freien und leichten Zugang zu L&ouml;sungen verschiedener Hersteller erlauben. Die Sammlung von Standards kann formal definiert sein oder einfach aus De-facto-Definitionen bestehen, an die sich die gro&szlig;en Hersteller und Anwender in einem technologischen Bereich halten.&#8221;<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5">[6]</a></sup> Wichtige Merkmale sind demnach Portierbarkeit, Skalierbarkeit und Interoperabilit&auml;t. M: Bues f&uuml;gt noch Standards als &#8220;Fundamente f&uuml;r Interoperabilit&auml;t und Portabilit&auml;t&#8221; hinzu<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6">[7]</a></sup>.</p>
<p>Interoperabilit&auml;t gilt dabei als das wichtigste Merkmal bzw. auch Ziel eines offenen Systems. Verschiedene Systeme mit unterschiedlichen Funktionen von teilweise verschiedenen Herstellern arbeiten gemeinsam um ein Ziel zu erreichen. F&uuml;r den Anwender sollte sich dieser Verbund als ein homogenes System darstellen<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7">[8]</a></sup>.</p>
<p>Portabilit&auml;t, was &Uuml;bertragbarkeit bedeutet, bezieht sich nach der Definition der IEEE nicht nur auf die Anwendungen, die auf verschiedenen Systemen lauff&auml;hig sein soll, sondern auch auf die Daten und Menschen. Der Wechsel zwischen den Systemen sollte keinen zus&auml;tzlichen Lernaufwand bedeuten<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8">[9]</a></sup>.</p>
<p>Skalierbarkeit kann auch als Unterpunkt der Portierbarkeit gesehen werden, n&auml;mlich die Portierbarkeit auf gr&ouml;&szlig;ere bzw. kleinere Systeme<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9">[10]</a></sup>.<br />
Offene Systeme haben sowohl f&uuml;r den Anwender als auch f&uuml;r den Hersteller einige Vorteile. Der Anwender verspricht sich:</p>
<ul>
<li>Reaktionsschnelligkeit, da offene Systeme sich schnell auf &auml;u&szlig;ere Einfl&uuml;sse einstellen k&ouml;nnen</li>
<li>Kooperationsf&auml;higkeit, offene Systeme k&ouml;nnen mit anderen offenen Systemen kommunizieren</li>
<li>Investitionsschutz durch Erweiterung und Skalierung der offenen Systeme</li>
<li>Unabh&auml;ngigkeit durch Verringerung der Abh&auml;ngigkeit von einem Hersteller und da sich Komponenten verschiedener Hersteller zu einem System zusammenf&uuml;gen lassen</li>
<li>Integrationsf&auml;higkeit, da sich offene Systeme optimal an Erfordernisse anpassen lassen</li>
</ul>
<p>Aus den genannten Punkten ergibt sich weiterhin der Vorteil der:</p>
<ul>
<li>Wirtschaftlichkeit<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10">[11]</a></sup>.</li>
</ul>
<p>Der Hersteller kann durch offene Systeme eine gr&ouml;&szlig;ere Anwendergemeinschaft erreichen und seine Entwicklungskosten reduzieren<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11">[12]</a></sup>. Wichtig sind hierbei Schnittstellen. Sie stellen definierte &Uuml;berg&auml;nge zwischen den Systemen dar und k&ouml;nnen auch selbst Systeme sein. Zum Beispiel stellt ein Satellitenreciever die Schnittstelle zwischen dem Satelliten und dem Fernseher dar und bildet selbst ein System.</p>
<p><a name="Geschlossenes_System"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">6.1.3 Geschlossenes System</span></h3>
<p>In der Literatur finden sich kaum Definitionen von geschlossenen Systemen. Grunds&auml;tzlich gilt aber, dass geschlossene Systeme in bestimmten Kategorien oder in ihrer Gesamtheit nichts oder zumindest weniger als offene Systeme mit der Umwelt austauschen.</p>
<p>In der IT werden meist propriet&auml;re Systeme mit geschlossenen Systemen gleichgesetzt, was aber nicht in jedem Fall zutreffend ist <sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12">[13]</a></sup>. Andererseits meint die IT mit &#8220;geschlossenem System&#8221; oft auch Systeme &#8220;aus einem Guss&#8221;, bei denen alle Komponenten perfekt zueinander passen und aufeinander abgestimmt sind. Diese Systeme k&ouml;nnen dann aus Komponenten eines einzigen Herstellers bestehen. Ebenso kann es aber auch um einen Verbund aus offenen Systemen handelt, die &uuml;ber Schnittstellen miteinander kommunizieren.</p>
<p><a name="Halboffenes_System"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">6.1.4 Halboffenes System</span></h3>
<p>Teilweise wird auch von halboffenen Systemen gesprochen. Diese werden sehr stark vom Hersteller kontrolliert, sind aber im Bezug auf ihre eigentlichen Funktionen sehr offen<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13">[14]</a></sup>. Ein Beispiel ist die Automobilwelt. &#8220;Ein BMW 7er l&auml;uft mit dem gleichen Benzin wie ein Toyota Prius und hat eine zumindest &auml;hnliche &#8220;Benutzeroberfl&auml;che&#8221;, aber abgesehen davon sind diese zwei Fahrzeuge sehr verschieden. Niemand w&uuml;rde auf die Idee kommen, dass BMW-Ersatzteile auch im Prius funktionieren sollten. Autos teilen sich eine gemeinsame, offene Infrastruktur (das Tankstellennetz, das standardisiertes Benzin verkauft) und gewisse Bedienungsprinzipien (Steuerrad, Gaspedal etc.), aber ansonsten sind die Produkte sehr verschieden und propriet&auml;r.&#8221;<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14">[15]</a></sup> Auch in der IT ist ein Trend zu halboffenen Systemen erkennbar. So ist beispielsweise Google in vielen Bereichen sehr offen und nutzt quelloffene Elemente. Der Kernbereich, die Google Suchmaschine, ist jedoch geschlossen<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15">[16]</a></sup>. Hierdurch entstehen Produkte, die f&uuml;r den Konsumenten einfach und problemlos zu nutzen sind. Die Funktionsweise bleibt dem Nutzer jedoch verborgen.</p>
<p><a name="Quelloffenheit"></a></p>
<h2><span class="mw-headline">6.2 Quelloffenheit</span></h2>
<p><a name="Quelloffenheit_2"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">6.2.1 Quelloffenheit</span></h3>
<p>Quelloffene Software (engl. Open Source) wird im allgemeinen Sprachgebrauch h&auml;ufig mit offenem System gleichgesetzt. Die Begriffe d&uuml;rfen jedoch nicht als Synonym gesehen werden. Quelloffene Software kann sowohl ein offenes wie auch ein geschlossenes System sein. Das Gegenteil von Quelloffenheit ist Quellgeschlossenheit (engl. Closed Source), nicht etwa geschlossenes System<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16">[17]</a></sup>. Allerdings ist es aufgrund der Eigenschaft von quelloffener Software durchaus m&ouml;glich, aus einem geschlossenen System ein offenes zu machen.</p>
<p>Die wichtigste Eigenschaft von quelloffener Software ist, wie der Name bereits verdeutlicht, dass der Quellcode offen gelegt wird. Das fertige Programm muss sich hinsichtlich der Funktion nicht von Programmen in quellgeschlossener Software unterscheiden. Lediglich die Art der Erstellung, Verbreitung und Weiterentwicklung der Programme unterscheidet sich<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17">[18]</a></sup>. Quelloffene Software erweitert die Befugnisse des Anwenders im Gegensatz zu anderen Softwareformen erheblich<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18">[19]</a></sup>. Dabei geht es nicht nur um den kostenlosen bzw. sehr g&uuml;nstigen Erwerb der Software, sondern auch um die Rechte, die Software zu ver&auml;ndern, f&uuml;r beliebige Zwecke einzusetzen  und an andere weiter zu geben<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19">[20]</a></sup>. Dabei ist zu beachten, dass auch quelloffene Software Lizenzen unterliegt. Die Opensource Initiative (<a class="external free" title="http://www.opensource.org/docs/osd" href="http://www.opensource.org/docs/osd">http://www.opensource.org/docs/osd</a>) entwickelte eine Liste von Anforderungen die Lizenzen erf&uuml;llen m&uuml;ssen, um als quelloffene Software anerkannt zu werden:</p>
<ul>
<li> &#8220;Freie Weitergabe &#8211; Die Lizenz darf niemanden in der Weitergabe einschr&auml;nken.</li>
<li> Es d&uuml;rfen keine Lizenzgeb&uuml;hren oder andere Beitr&auml;ge erhoben werden.</li>
<li> Quellcode &#8211; Der Quelltext der Software muss in einer verst&auml;ndlichen Programmiersprache &ouml;ffentlich zug&auml;nglich vorliegen.</li>
<li> Modifizierte Versionen &#8211; Modifizierte Versionen m&uuml;ssen die gleichen Lizenzbedingungen wie das Original erhalten.</li>
<li> Unversehrtheit des Originalcodes &#8211; Bei der Verbreitung von ver&auml;ndertem Quellcode muss genau gekennzeichnet werden, welche Teile des Codes aus dem Original stammen und welche hinzuprogrammiert worden sind. Diese &Auml;nderungen m&uuml;ssen in einem externen Dokument festgehalten werden und zusammen mit der Software zur Verf&uuml;gung stehen.</li>
<li> Keine Diskriminierung einzelner Personen oder Gruppen &#8211; Es gibt keine Einschr&auml;nkung bei der Anzahl der Benutzer oder der Installationen. Zudem d&uuml;rfen keine Personen oder Gruppen von dem Gebrauch ausgeschlossen werden.</li>
<li> Keine Einschr&auml;nkung der Anwendungsbereiche &#8211; Die Lizenz darf kein bestimmtes Einsatzgebiet einschr&auml;nken.</li>
<li> Verbreitung der Lizenz &#8211; Der Lizenz d&uuml;rfen keine weiteren Klauseln hinzugef&uuml;gt werden.</li>
<li> Die Lizenz darf nicht nur f&uuml;r ein bestimmtes Produkt gelten &#8211; Wenn in Softwarepaketen enthaltene Open-Source-Programme einzeln weiterverbreitet werden, gilt f&uuml;r diese parat stehende Anwendung dieselbe Lizenz wie f&uuml;r das Ausgangspaket.</li>
<li> Die Lizenz darf keine andere Software beeintr&auml;chtigen &#8211; Die Lizenz darf keine Programme, die beispielsweise in demselben Softwarepaket enthalten sind, einschr&auml;nken.&#8221;<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20">[21]</a></sup></li>
</ul>
<p>Quelloffene Software, die unter der General Public License (GPL) steht, muss bei Weitergabe oder Modifizierung erneut unter GPL Lizenz gestellt werden. Somit wird eine Lizenz&auml;nderung verhindert. Ebenso darf GPL-Software keine Module enthalten, die nicht unter GPL stehen<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21">[22]</a></sup>.</p>
<p>Die Apache License der Apache Software Foundation ist deutlich offener. So kann selbst erstellte Software durchaus auf Apache lizenzierte Software aufbauen und muss trotzdem nicht nach dieser lizenziert werden. Allerdings muss kenntlich gemacht werden, das Software nach Apache License verwendet wurde<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22">[23]</a></sup>.</p>
<p>Quelloffene Software beinhaltet Vorteile und Nachteile. Diese sind in nachfolgender Tabelle gegen&uuml;bergestellt.</p>
<table border="1">
<caption>Tabelle 1:Vor- und Nachteile von quelloffener Software<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23">[24]</a></sup><br />
</caption>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Vorteile</strong></td>
<td><strong>Nachteile</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Anpassbarkeit</td>
<td>Keine Gew&auml;hrleistungsrechte</td>
</tr>
<tr>
<td>Wiederverwendbarkeit von Code</td>
<td>(Oft) kein Support durch Entwickler</td>
</tr>
<tr>
<td>H&ouml;here Produktqualit&auml;t</td>
<td>H&ouml;herer Schulungsaufwand</td>
</tr>
<tr>
<td>Anbieterunabh&auml;ngigkeit</td>
<td>Ungewisse Weiterentwicklung</td>
</tr>
<tr>
<td>H&ouml;here Sicherheit</td>
<td>Applikationen teilweise nicht erh&auml;ltlich</td>
</tr>
<tr>
<td>Offene Standards</td>
<td>Teilweise mangelnde Interoperabilit&auml;t mit kommerzieller Software</td>
</tr>
<tr>
<td>Keine Lizenzkosten</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a name="quellgeschlossene_Software"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">6.2.2 quellgeschlossene Software</span></h3>
<p>Quellgeschlossene Software, h&auml;ufig auch als propriet&auml;re Software bezeichnet, geh&ouml;rt in der Regel dem Hersteller. Der K&auml;ufer der Software erwirbt lediglich die Nutzungsrechte an der Software. Die Software wird als Binary ausgeliefert, der Quelltext verbleibt beim Hersteller. Das bedeutet, dass auch nur der Hersteller in der Lage ist, die Software weiter zu entwickeln oder Fehler zu beheben<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24">[25]</a></sup>.</p>
<p>F&uuml;r das Nutzungsrecht muss der Anwender ein Entgelt entrichten. Dieses kann sich je nach Hersteller auf unterschiedliche Aspekte der Nutzung der Software beziehen. Beispiele sind:</p>
<ul>
<li>Anzahl der Nutzer</li>
<li>Anzahl oder Wert der verwalteten Objekte</li>
<li>Dauer der Nutzung</li>
<li>Infrastruktur des Anwenders, zum Beispiel Anzahl der Prozessoren<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25">[26]</a></sup>.</li>
</ul>
<p>In neueren Lizenzmodellen sind diese Geb&uuml;hren nicht nur einmalig, sondern in monatlichen oder j&auml;hrlichen Intervallen zu entrichten. Daf&uuml;r werden dem Anwender alle neuen und fehlerbereinigten Versionen der Software kostenlos zur Verf&uuml;gung gestellt.</p>
<p>Die meisten Nachteile von quelloffener Software k&ouml;nnen als Vorteile von quellgeschlossener Software angesehen werden. Die wichtigsten im professionellen Umfeld sind Gew&auml;hrleistung und Support. Allerdings versuchen die Anbieter propriet&auml;rer Software zunehmend durch entsprechende Klauseln in den Lizenzbestimmungen auch die Gew&auml;hrleistung und den Support einzuschr&auml;nken<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26">[27]</a></sup>.</p>
<p><a name="Tablet_PCs"></a></p>
<h2><span class="mw-headline">6.3 Tablet PCs</span></h2>
<p><a name="Begriff_2"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">6.3.1 Begriff</span></h3>
<p>Tablet PCs sind wenige Zentimeter flache und tragbare Computer. Sie haben weder Maus noch Tastatur. Die Bedienung erfolgt direkt &uuml;ber den als Touchscreen ausgef&uuml;hrten Bildschirm. Je nach eingesetzter Technologie kann die Bedienung direkt mit den Fingern erfolgen oder mit einem drahtlosen Eingabestift<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27">[28]</a></sup>.</p>
<p><a name="Anwendungsbereich"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">6.3.2 Anwendungsbereich</span></h3>
<p>In der Regel sind Tablet PCs leicht, handlich und haben eine lange Akkulaufzeit<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28">[29]</a></sup>. Dadurch k&ouml;nnen sie mobil eingesetzt werden. Im Gegensatz zu Notebooks ben&ouml;tigen Tablet PCs zudem keine Ablagefl&auml;che und k&ouml;nnen so im Stehen bedient werden. Damit ergeben sich f&uuml;r Tablet PCs Anwendungsbereiche, die f&uuml;r ein Notebook nicht infrage kommen. Beispielsweise in der Gastronomie zur Aufnahme von Bestellungen oder in Lagerlogistik zur Kontrolle von Waren.</p>
<p><a name="Android"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">6.3.3 Android</span></h3>
<p>Android ist ein freies quelloffenes Betriebssystem f&uuml;r mobile Ger&auml;te wie beispielsweise Smartphones oder Tablet PCs. Die Entwicklung von Android wird vom Android Open Source Project (AOSP) unter der Leitung des Unternehmens Google durchgef&uuml;hrt<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29">[30]</a></sup>. Als Projektziel nennt das AOSP die Schaffung eines offenes Systems, indem kein Softwarehersteller die Anwendung  anderer Software beschr&auml;nken oder verbieten kann<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30">[31]</a></sup>. Android liegt aktuell in der Version 2.2 vor<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31">[32]</a></sup>.</p>
<p><a name="Technik"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">6.3.3.1 Technik</span></h4>
<p><a name="Software"></a></p>
<h5><span class="mw-headline">6.3.3.1.1 Software</span></h5>
<p>Das AOSP hat klare Richtlinien geschaffen, wie Hardware- (z.B. Tablet PCs) bzw. Software-Entwicklungen erstellt werden m&uuml;ssen, damit diese den Anforderungen von Android entsprechen. Dazu hat das AOSP das Android Compatibility Program geschaffen. Dieses enth&auml;lt definierte Richtlinien f&uuml;r Hardware- und Softwarehersteller, die Android als Plattform verwenden wollen. Diese Richtlinien sind im CDD niedergeschrieben. Weiterhin umfasst das Android Compatibility Program auch Tools mit denen sich die Kompatibilit&auml;t pr&uuml;fen l&auml;sst<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32">[33]</a></sup>. Diese Tools sind in der Compatibility Test Suite (CTS) zusammengefasst <sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33">[34]</a></sup>.</p>
<p><a name="Hardwareanforderungen"></a></p>
<h5><span class="mw-headline">6.3.3.1.2 Hardwareanforderungen</span></h5>
<p>Im CDD sind konkrete Vorgaben definiert, an die sich ein Ger&auml;tehersteller halten muss, wenn dieser Android einsetzen will. Verwendet ein Ger&auml;tehersteller beispielsweise eine Hardwarekomponente, die standardm&auml;&szlig;ig &uuml;ber eine Schnittstelle f&uuml;r Entwickler verf&uuml;gt, so muss diese Schnittstelle auch implementiert werden. Der Ger&auml;tehersteller verpflichtet sich weiterhin folgende Schnittstellen und Funktionen in das Ger&auml;t zu integrieren:</p>
<ul>
<li>USB</li>
<li>Touchscreen</li>
<li>WLAN</li>
<li>Kamera</li>
<li>Kompass</li>
<li>GPS</li>
<li>Mindestens 290 MB nicht fl&uuml;chtiger Speicher<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34">[35]</a></sup></li>
</ul>
<p>Diese Liste ist nicht komplett. Soll aber aus Gr&uuml;nden des Umfanges nicht weiter beleuchtet werden.</p>
<p><a name="Apps"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">6.3.3.2 Apps</span></h4>
<p>F&uuml;r Android Systeme lassen sich Anwendungen (engl. Applications, Abk. Apps) hinzukaufen, welche die Funktionalit&auml;t des Tablet PCs erweitern k&ouml;nnen. Diese Apps k&ouml;nnen zum einen im Android Market erworben werden, zum anderen gibt es aber auch weitere Bezugsquellen f&uuml;r Apps, z.B. <a class="external free" title="http://www.androidfreeware.org/" href="http://www.androidfreeware.org/">http://www.androidfreeware.org/</a>. Im Android Market stehen aktuell mehrere Zehntausend Apps zur Verf&uuml;gung<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35">[36]</a></sup>. Ein Beispiel f&uuml;r ein Android App ist &#8220;Wikitude&#8221;. Mit diesem lassen sich Restaurants und Sehnsw&uuml;rdigkeiten etc. anzeigen, die sich in der N&auml;he des Tablet PC-Anwenders befinden<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36">[37]</a></sup>.</p>
<p><a name="Gesch.C3.A4ftsmodell"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">6.3.3.3 Gesch&auml;ftsmodell</span></h4>
<p>Android steht unter Apache 2.0 Lizenz. Hier gibt es jedoch in Einzelf&auml;llen Ausnahmen. Beispielsweise ist der f&uuml;r Android verwendete Linux Kernel unter GPLv2 lizenziert<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37">[38]</a></sup>. Das Betriebssystem Android wird Herstellern von mobilen Endger&auml;ten und Anwendern frei zur Verf&uuml;gung gestellt. Dennoch verfolgt Google mit der Verbreitung von Android eine Gewinnerzielungsstrategie. Ziel ist, durch standortabh&auml;ngige Werbung Einnahmen zu erzielen<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38">[39]</a></sup>.</p>
<p><a name="iPhone_OS"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">6.3.4 iPhone OS</span></h3>
<p>Das Apple Betriebssystem iPhone OS wird f&uuml;r die Ger&auml;te iPod, iPhone und f&uuml;r das iPad verwendet. iPhone OS basiert auf dem Macintosh Betriebssystem Mac OS X, mit dem es viele Funktionalit&auml;ten gemeinsam hat. Jedoch ist iPhone OS auf mobile Endger&auml;te spezialisiert. So besitzt es im Gegensatz zu Mac OS  X Funktionen f&uuml;r Touchscreens und Bewegungssensoren<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39">[40]</a></sup>.</p>
<p><a name="Technik_2"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">6.3.4.1 Technik</span></h4>
<p><a name="Hardware"></a></p>
<h5><span class="mw-headline">6.3.4.1.1 Hardware</span></h5>
<p>iPhone OS ist nur auf Apple Hardware installiert. Im Tablet PC Bereich wird aktuell nur das iPad angeboten. Apple liefert auf seiner Homepage einige Daten zum iPad, so ist es ca. 24 cm mal 19 cm gro&szlig; und etwa 13,5 mm dick. Dabei wiegt es je nach Modell zwischen 680 g und 730 g. Die Eingabe erfolgt ausschlie&szlig;lich &uuml;ber einen 9,7 Zoll Touchscreen, sonstige Bedienelemente gibt es nur f&uuml;r den Ein-/Ausschalter, die Verriegelung des Displays und die Lautst&auml;rkeregelung. Folgende Ein- und Ausg&auml;nge werden zur Verf&uuml;gung gestellt:</p>
<ul>
<li>30-poliger Dock-Anschluss</li>
<li>Stereo-Kopfh&ouml;reranschluss (3,5 mm)</li>
<li>Integrierter Lautsprecher</li>
<li>Mikrofon</li>
<li>Fach f&uuml;r Micro-SIM-Karte (nur beim Wi-Fi + 3G Modell)</li>
</ul>
<p>die Kommunikation mit der Au&szlig;enwelt erfolgt ansonsten per</p>
<ul>
<li>Bluethooth</li>
<li>WLAN/Wi-Fi</li>
<li>und bei einigen Modellen 3G (UMTS/GSM).</li>
</ul>
<p>Seinen Standort kann das iPad &uuml;ber die Funknetze oder per GPS ermitteln.<br />
Es gibt Sensoren f&uuml;r das Umgebungslicht und einen Beschleunigungssensor, der auch die Informationen f&uuml;r das Umschalten zwischen Hoch- und Querformat liefert.<br />
Es gibt Modelle mit 16GByte, 32GByte oder 64 GByte Flashspeicher.<br />
Somit unterscheiden sich die verf&uuml;gbaren Modelle nur in ihrer Speicherkapazit&auml;t und dem Vorhandensein eines 3G Moduls<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40">[41]</a></sup>.</p>
<p><a name="Software_2"></a></p>
<h5><span class="mw-headline">6.3.4.1.2 Software</span></h5>
<p>Das iPad wird derzeit ausschlie&szlig;lich mit iPhone OS in der Version 3.2. ausgeliefert. Andere Betriebssysteme sind bislang nicht lauff&auml;hig. Das iPhone OS 3.2 ist eine geringf&uuml;gig erweiterte Version des Betriebsystems f&uuml;r das iPhone. So verbessert sich die Bedienbarkeit des iPad durch zwei neue Gesten f&uuml;r den Touchscreen, es wird der Anschluss eines externen Monitors unterst&uuml;tzt sowie eine Erleichterung bei der Eingabe von Texten eingebaut<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41">[42]</a></sup>.<br />
Einige Programme wie Browser, Mailprogramm und Bookreader sind im Lieferumfang des Betriebssystemes enthalten. Au&szlig;erdem lassen sich viele Funktionen mittels Apps nachr&uuml;sten. Diese Apps m&uuml;ssen im Apple App Store bezogen werden. Eine andere Bezugsm&ouml;glichkeit ist von Apple nicht vorgesehen. Am 7. Juni 2010 hat Apple iPhone OS in iOS umbenannt. Au&szlig;erdem wurde die Version 4.0 angek&uuml;ndigt. Diese unterst&uuml;tzt unter anderem Multitasking<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42">[43]</a></sup>.</p>
<p><a name="Apps_2"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">6.3.4.2 Apps</span></h4>
<p>&Auml;hnlich wie Android Systeme, l&auml;sst sich auch die Funktionalit&auml;t des iPads durch Apps erweitern. Im Apple App Store sind zurzeit &uuml;ber 150.000 Apps verf&uuml;gbar. Nutzer von iPods und iPhones haben zudem die M&ouml;glichkeit ihre Apps auch f&uuml;r das iPad zu verwenden. Laut Aussage von Apple funktionieren fast alle dieser Apps auch f&uuml;r das iPad. Ein Beispiel f&uuml;r ein iPad kompatibles App ist das „Kindle“. Mit diesem lassen sich eBooks aus dem Amazon Kindle Store lesen, so dass das iPad als eBook-Reader verwendet werden kann<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43">[44]</a></sup>.</p>
<p><a name="Gesch.C3.A4ftsmodell_2"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">6.3.4.3 Gesch&auml;ftsmodell</span></h4>
<p>&Uuml;ber Apples Gesch&auml;ftsmodell kann nur spekuliert werden, da Apple keine Zahlen hierzu ver&ouml;ffentlicht. Neben dem Verkauf der Hardware und Software wird Apple aber wohl einen Teil des Gewinns aus seinen Online Stores f&uuml;r Musik, Videos, eBooks und Apps ziehen.</p>
<p><a name="Risikoanalyse"></a></p>
<h2><span class="mw-headline">6.4 Risikoanalyse</span></h2>
<p>Ein Risiko wird im Allgemeinen als etwas Negatives, Bedrohliches oder auch Zuk&uuml;nftiges und Ungewisses angesehen<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44">[45]</a></sup>. Das Zuk&uuml;nftige und Ungewisse kann betriebswirtschaftlich aber auch eine Chance sein, wenn die Abweichung in positiver Richtung stattfindet. So enth&auml;lt auch das chinesische Schriftzeichen f&uuml;r Risiko die Zeichen f&uuml;r Chance und Gefahr. Diese Art des Risikos wird als entscheidungsorientiertes Risiko bezeichnet<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45">[46]</a></sup>.</p>
<p>Beschrieben wird das Risiko durch die H&auml;ufigkeit bzw. Wahrscheinlichkeit des Eintritts des gef&auml;hrdenden Ereignisses sowie durch das zu erwartende Schadensausma&szlig;<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46">[47]</a></sup>.</p>
<p>Eine betriebswirtschaftliche Definition nach K&ouml;nigs lautet: &#8220;Ein  Risiko  ist  eine  nach H&auml;ufigkeit  (Eintrittserwartung)  und Auswirkung  bewertete  Bedrohung  eines  zielorientierten  Systems.  Das  Risiko  betrachtet  dabei  stets  die  negative,  unerw&uuml;nschte  und  ungeplante  Abweichung  von  System-Zielen und deren Folgen.&#8221;<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47">[48]</a></sup>.</p>
<p>Tritt der Risikofall ein, k&ouml;nnen die Folgen je nach Gegenstand der Betrachtung unterschiedlich ausfallen. So kann es in Projekten zu Abweichungen bez&uuml;glich &#8220;Dauer&#8221;, &#8220;Budget&#8221; und &#8220;Qualit&auml;t&#8221; kommen<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48">[49]</a></sup>. In der IT k&ouml;nnen die grundlegenden Sicherheitswerte &#8220;Vertraulichkeit&#8221;, &#8220;Integrit&auml;t&#8221; und &#8220;Verf&uuml;gbarkeit&#8221; betroffen sein<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49">[50]</a></sup>.</p>
<p>Damit ein Risikofall eintreten kann, muss es eine Bedrohung geben<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50">[51]</a></sup>. In Projekten kann die Bedrohung darin bestehen, dass Mitarbeiter unzureichend qualifiziert sind, worunter die Qualit&auml;t des Projektergebnisses leiden wird. In der IT ist eine m&ouml;gliche Bedrohung das Aussp&auml;hen von Daten, wodurch die Vertraulichkeit dieser nicht mehr gegeben ist. Die Bedrohungen in der IT lassen sich in 4 Kategorien einteilen:</p>
<ul>
<li>Menschen</li>
<li>organisatorische M&auml;ngel</li>
<li>technisches Versagen</li>
<li>h&ouml;here Gewalt<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51">[52]</a></sup>.</li>
</ul>
<p>Weiterhin muss es f&uuml;r einen Risikofall auch eine Schwachstelle geben, durch welche die Bedrohung Schaden anrichten kann<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52">[53]</a></sup>. In dem Projektbeispiel kann dies ein unzureichender Test bei der Auswahl der Projektmitarbeiter sein, beim IT-Beispiel eine Schwachstelle in der Firewallsoftware.</p>
<p>Aus diesen Bedrohungen und Schwachstellen ergibt sich dann die Wahrscheinlichkeit, mit welcher der Risikofall eintreten kann<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53">[54]</a></sup>. Ist also die Bedrohung durch einen unqualifizierten Mitarbeiter gering, da die zu besetzende Stelle kaum Qualifizierung erfordert, wird auch die Wahrscheinlichkeit des Eintritts des Risikofalls &#8220;unzureichend qualifizierter Mitarbeiter&#8221; gering sein.</p>
<p>Tritt der Risikofall ein, kommt es zu einem Schaden.</p>
<p>Der Begriff Analyse bezeichnet eine Untersuchung wie auch Zergliederung eines Ganzen in seine Teilbereiche. In der Risikoanalyse finden beide M&ouml;glichkeiten Anwendung. Zum einen als heuristische Untersuchung, zum anderen als Zergliederung eines Systems<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54">[55]</a></sup>.</p>
<p>Die Risikoanalyse ist Teil des Risikomanagements. Hauptzweck ist die Ermittlung angemessener Sicherungsma&szlig;nahmen. Des Weiteren kann eine Risikoanalyse zu einem verst&auml;rkten Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter und Leitung f&uuml;hren. Das Verst&auml;ndnis relevanter Zusammenh&auml;nge wird verbessert. Nicht zuletzt werden m&ouml;gliche Schwachstellen gefunden<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55">[56]</a></sup>.</p>
<p><a name="Risikoanalyse_2"></a></p>
<h1 style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent; height: auto;"><span class="mw-headline">7 Risikoanalyse</span></h1>
<p><a name="Methodik"></a></p>
<h2><span class="mw-headline">7.1 Methodik</span></h2>
<p>Um festzustellen ob der Einsatz eines offenen oder geschlossen Systems f&uuml;r Softwareentwicklungsformen die geringeren Risiken birgt, wird im Folgenden eine Risikoanalyse anhand eines Szenarios durchgef&uuml;hrt. Hierbei wird ein Risikovergleich zwischen dem als offenen System geltenden Android und dem als geschlossenen System geltenden iPhone OS bzw. iPad gezogen. Dabei soll die Risikoanalyse in Anlehnung an die Arbeit von Freiling<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56">[57]</a></sup> folgende Phasen durchlaufen werden:</p>
<ul>
<li> Szenario: Es wird ein Szenario aufgestellt, indem eine virtuelle Firma geschaffen wird. Dazu wird ein Gesch&auml;ftsfall entwickelt, auf den die Risikoanalyse angewendet wird.</li>
<li> Analysebereich: Im Anschluss wird der Analysebereich eingegrenzt. Dies ist notwendig, um die &Uuml;bersicht zu bewahren und die Untersuchung nicht ausufern zu lassen. Des Weiteren soll erkennbar sein, welche Bereiche die Risikoanalyse abgedeckt und welche Bereiche f&uuml;r einen speziellen Anwendungsfall noch zu untersuchen sind.</li>
<li> Typisierung der Alternativen: Es soll untersucht werden, inwieweit sich iPhone OS und Android in offene und geschlossene Systeme kategorisieren lassen.</li>
<li> Szenarioanalyse: Die Szenarioanalyse unterteilt sich in einzelne Unterbereiche:
<ul>
<li> Identifikation der zu sch&uuml;tzenden Werte: Hier wird untersucht, welche Werte tats&auml;chlich relevant f&uuml;r das Unternehmen bzw. das Projekt sind. Nur wenn diese Werte gef&auml;hrdet sind, besteht tats&auml;chlich ein Risiko.</li>
<li> Identifikation von Gefahren: Hier werden die Gefahren identifiziert, welche die relevanten zu sch&uuml;tzenden Werte tats&auml;chlich bedrohen k&ouml;nnen.</li>
<li> Gef&auml;hrdungsanalyse: In diesem Abschnitt werden die m&ouml;glichen Folgen beim Eintritt einer Gefahr untersucht.</li>
<li> Risikobewertung: Hier wird eine Einsch&auml;tzung der Wahrscheinlichkeit des Risikoeintritts und der Schadensh&ouml;he vorgenommen. In diesem Szenario ist eine Arbeit mit genauen Geldwerten und prozentualen Wahrscheinlichkeiten nicht m&ouml;glich. Daher wird die Kategorisierung an einer ordinalen Skalar durchgef&uuml;hrt.</li>
<li> Ergebnisse der Szenarioanalyse: Hier werden die Ergebnisse der Szenarioanalyse zusammengefasst und tabellarisch als auch grafisch dargestellt.</li>
</ul>
</li>
<li> Risiko-Vergleich offene und geschlossene Systeme: In diesem Punkt werden die Ergebnisse der Szenarioanalyse, soweit es m&ouml;glich ist, auf das Ursprungsthema offene und geschlossene Systeme portiert.</li>
</ul>
<p><a name="Szenario"></a></p>
<h2><span class="mw-headline">7.2 Szenario</span></h2>
<p>Um festzustellen, ob der Einsatz eines iPad oder Android Systems f&uuml;r ein Unternehmen die geringeren Risiken birgt, wird eine Szenarioanalyse durchgef&uuml;hrt. Hierf&uuml;r wurde folgendes Szenario aufgestellt:</p>
<p>Die GK Software GmbH ist ein Dienstelistungsunternehmen f&uuml;r IT L&ouml;sungen. Ein mittelst&auml;ndisches Gartenplanungsunternehmen, die Gartenplanung GmbH, tritt an die GK Software GmbH mit dem Auftrag heran, eine L&ouml;sung f&uuml;r die Vertriebsmitarbeiter zu entwickeln, die mit Tablet PCs ausgestattet werden sollen. Die insgesamt 10 Vertriebsmitarbeiter sollen beim Kunden vor Ort eine grobe Planung des Gartens erstellen. Die Wahl fiel auf den Einsatz von Tablet PCs, da die Planungssoftware fertige Gartenbauelemente enthalten soll, die einfach per Touchscreen im Gartenmodell angeordnet werden soll. Die Kunden der Gartenplanung GmbH sollen so den Gartenplanungsprozess der Vertriebsmitarbeiter verfolgen k&ouml;nnen und direkt bei der Planung mitwirken k&ouml;nnen. Zus&auml;tzlich soll der Tablet PC als digitaler Notiz- und Zeichenblock verwendet werden, um den Kunden einfache Skizzen zu pr&auml;sentieren. Sobald der Kunde mit der Planung zufrieden ist, sollen alle planungsrelevante Daten &uuml;ber das Internet an einem Server der Gartenplanung GmbH &uuml;bermittelt werden. Hierbei werden auch kundenbezogene Stammdaten wie Name und Adresse &uuml;bertragen.</p>
<p>Die GK Software GmbH erh&auml;lt den Auftrag eine entsprechende Gartenplanungssoftware als App zu entwickeln. Au&szlig;erdem soll sie der Gartenplanung GmbH einen Vorschlag unterbreiten, welche Hardware einzusetzen ist. Die GK Software GmbH zieht die beiden Alternativen iPad und ein Android basiertes System in Betracht. Das Gartenplanungsapp soll zuk&uuml;nftig f&uuml;r die Gartenplanungsbranche eine neue Standardsoftware werden und nach Fertigstellung auch anderen Gartenplanungsunternehmen angeboten werden. Der Verkauf des Apps an weitere Unternehmen ist entscheidend, um die Entwicklungskosten zu decken und um Gewinne zu erzielen.</p>
<p>Vor Ausf&uuml;hrung des Auftrages f&uuml;hrt die GK Software GmbH eine Risikoanalyse durch, um zu ermitteln, f&uuml;r welche Plattform bei der Entwicklung, dem Vertrieb und beim sp&auml;teren Einsatz des Apps die geringeren Risiken bestehen.</p>
<p><a name="Analysebereich"></a></p>
<h2><span class="mw-headline">7.3 Analysebereich</span></h2>
<p>In dieser Risikoanalyse wird der Schwerpunkt auf offene vs. geschlossene Systeme gelegt. Es soll untersucht werden, welche Risiken die Systeme beinhalten und ob aus unternehmerischer Sicht ein System zu bevorzugen ist. Diese Risikoanalyse wird aus Sicht der GK Software GmbH durchgef&uuml;hrt. Daher beinhaltet die Risikoanalyse einerseits wirtschaftliche Aspekte der GK Software GmbH (Entwicklungskosten, Zeitplanung), aber auch technische Aspekte f&uuml;r den sp&auml;teren Betrieb beim Kunden. Die Risikoanalyse ist auch Grundlage f&uuml;r die Empfehlung eines Systems an den Kunden.</p>
<p><a name="Typisierung_der_Alternativen"></a></p>
<h2><span class="mw-headline">7.4 Typisierung der Alternativen</span></h2>
<p>Zun&auml;chst werden Android und iPhone OS in die Kategorien offenes oder geschlossenes System eingeordnet. F&uuml;r die Kategorisierung orientieren wir uns an den Merkmalen:</p>
<ul>
<li>Portierbarkeit: Es soll untersucht werden, ob die Betriebssysteme und damit auch die Apps unter unterschiedlicher Hardware lauff&auml;hig sind.</li>
</ul>
<ul>
<li>Skalierbarkeit: Es soll untersucht werden, ob die Betriebssysteme um zus&auml;tzliche Funktionen erweitert werden k&ouml;nnen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Interoperabilit&auml;t: Es soll gepr&uuml;ft werden, ob das Betriebssysten mit anderen Systemen interagieren kann.</li>
</ul>
<table border="1">
<caption>Tabelle 2: Kategorisierung Android und iPhone OS<br />
</caption>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Android</strong></td>
<td><strong>iPhone OS</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Portierbarkeit</strong></td>
<td>Android ist auf verschiedene Hardware Platformen portierbar. Damit ist es als Betriebssystem f&uuml;r Mobiltelefone, Netbooks, Tablet PCs und weitere Ger&auml;te verschiedener Hersteller einsetzbar.</p>
<p>Um die Portierbarkeit sicherzustellen, m&uuml;ssen die Ger&auml;te den Richtlinien des CDD entsprechen. Damit ist Android weitesgehend portierbar.</td>
<td>iPhone OS ist nur auf Apple Hardware lauff&auml;hig. Derzeit beschr&auml;nkt sich der Einsatzbereich somit ausschlie&szlig;lich auf das iPod, iPhone und iPad. Somit ist iPhone OS nur auf Produkte von Apple portierbar. Im Bereich der Tablet PCs steht ausschlie&szlig;lich das iPad als Hardwareplattform zur Verf&uuml;gung.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Skalierbarkeit</strong></td>
<td>Da Android quelloffen ist, lassen sich sowohl dem Betriebssystem als auch f&uuml;r den Anwender weitere Funktionen (z.B. &uuml;ber Apps) hinzuprogrammieren bzw. bestehende erweitern. Auch hier ist die Einhaltung der Richtlinien  des CDD notwendig, um die Kompalit&auml;t zu anderen Apps zu sichern.</td>
<td>iPhone OS ist nicht quelloffen und daher nur durch Apple erweiterbar. Das Betriebssystem ist somit nicht frei skalierbar. Es existieren aber Schnittstellen durch die Anwenderfunktionen mittels Apps hinzugef&uuml;gt werden k&ouml;nnen. Jeder Entwickler kann Apps f&uuml;r iPhone OS programmieren. Jedoch m&uuml;ssen die Apps durch Apple genehmigt werden. Daher kann iPhone OS nur als beschr&auml;nkt skalierbar betrachtet werden.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Interoperabilit&auml;t</strong></td>
<td>Wie auch bei der Skalierbarkeit gilt auch bei der Interoperabilit&auml;t, dass sich nicht vorhandene Schnittstellen hinzuprogrammieren lassen. Daher k&ouml;nnen Android basierte Systeme theoretisch mit jedem IT-System kommunizieren und sind somit interoperabel.</td>
<td>Bei iPhone OS sind Schnittstellen wie z.B. WLAN oder Software zur Nutzung des Internets vorhanden. Welche Schnittstellen angeboten werden bestimmt jedoch ausschlie&szlig;lich Apple. Zum einen da nur Apple iPhone OS anpassen kann, zum anderen m&uuml;ssen alle Apps durch Apple genehmigt werden. Die F&auml;higkeit zur Interoperabilit&auml;t wird somit von Apple vorgegeben.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Android ist als offenes System zu betrachten, da es die vorgebenen Kriterien erf&uuml;llt. Beschr&auml;nkungen kann es einzig durch die Richtlinien des CDD geben. iPhone OS kann weder als offenes noch als geschlossenes System angesehen werden. Geschlossene Systeme tauschen keinerlei Informationen mit der Au&szlig;enwelt aus und besitzen keinerlei Schnittstellen. iPhone OS bietet jedoch sowohl Schnittstellen f&uuml;r den Anwender (bspw. durch die Internettauglichkeit), als auch f&uuml;r Entwickler, denen die M&ouml;glichkeit gegeben wird, Apps zu erstellen. Apple hat allerdings alleinige Entscheidungsgewalt &uuml;ber die angebotenen Schnittstellen und Apps und kann diese nach Belieben entfernen oder beschr&auml;nken. Somit bestimmt Apple die Offenheit des Systems. Daher ist iPhone OS nicht als offenes System anzusehen sondern als halboffenes.</p>
<p><a name="Szenarioanalyse"></a></p>
<h2><span class="mw-headline">7.5 Szenarioanalyse</span></h2>
<p><a name="Identifikation_der_zu_sch.C3.BCtzenden_Werte"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">7.5.1 Identifikation der zu sch&uuml;tzenden Werte</span></h3>
<p><a name="Sicherheitswerte"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">7.5.1.1 Sicherheitswerte</span></h4>
<p>Da das zu erstellende App personenbezogene Kundendaten &uuml;bertragen soll, ist der Schutz dieser Daten als besonders wichtig anzusehen. Das Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik hat drei Sicherheitsziele f&uuml;r den Schutz von Daten festgelegt: Vertraulichkeit, Integrit&auml;t und Verf&uuml;gbarkeit.</p>
<ul>
<li>&#8220;Vertraulichkeit  ist  der  Schutz  vor  unbefugter  Preisgabe  von  Informationen.  Vertrauliche  Daten  und Informationen d&uuml;rfen ausschlie&szlig;lich Befugten in der zul&auml;ssigen Weise zug&auml;nglich sein.&#8221;<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57">[58]</a></sup></li>
<li>&#8220;Integrit&auml;t bezeichnet die Sicherstellung der Korrektheit (Unversehrtheit) von Daten&#8230;&#8221;<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58">[59]</a></sup></li>
<li>&#8220;Die  Verf&uuml;gbarkeit  von  Dienstleistungen,  Funktionen  eines  IT-Systems,  IT-Anwendungen  oder  IT-Netzen oder auch von Informationen ist vorhanden, wenn diese von den Anwendern stets wie vorgesehen genutzt werden k&ouml;nnen.&#8221;<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59">[60]</a></sup></li>
</ul>
<p><a name="Wirtschaftliche_Werte"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">7.5.1.2 Wirtschaftliche Werte</span></h4>
<p>F&uuml;r die Entwicklung des Apps fallen Kosten an. Hierbei muss beachtet werden, dass diese sich im Rahmen der Kalkulation halten. Ebenso muss beachtet werden, dass das App in der mit dem Kunden vereinbarten Zeit fertiggestellt wird.</p>
<p>Auch die oben beschriebenen Sicherheitswerte beeinflussen wirtschaftliche Werte, da Probleme bei der Datensicherheit h&auml;ufig auch zu finanziellen Sch&auml;den f&uuml;hren. Stehen beispielsweise Funktionen eines IT-Systems nicht zur Verf&uuml;gung kann es zu Produktionsausf&auml;llen kommen.</p>
<p><a name="Identifikation_von_Gefahren"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">7.5.2 Identifikation von Gefahren</span></h3>
<p><a name="Datensicherheit"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">7.5.2.1 Datensicherheit</span></h4>
<p>Datensicherheit oder auch IT- und Informationssicherheit befasst sich mit dem Schutz von Informationen<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60">[61]</a></sup>. &#8220;IT-Sicherheit ist also der Zustand, in dem Vertraulichkeit, Integrit&auml;t und  Verf&uuml;gbarkeit  von  Informationen  und  Informationstechnik  durch  angemessene  Ma&szlig;nahmen gesch&uuml;tzt sind.&#8221;<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61">[62]</a></sup></p>
<p>F&uuml;r den Softwareanwender ergeben sich bzgl. der Datensicherheit beim Gartenplanungsapp folgende Gefahren:</p>
<ul>
<li>Bez&uuml;glich dem Schutzziel der Vertraulichkeit:
<ul>
<li>Bei der Kommunikation zwischen Tablet PC und Server werden Kundendaten von dritter Seite abgefangen &gt; Sehr leicht m&ouml;glich bei unverschl&uuml;sselten WLAN Verbindungen.</li>
<li>Eine dritte Person verschafft sich unberechtigt Zugang auf den Tablet PC und stiehlt Daten &gt; Zum Beispiel kann der Tablet PC verloren gehen oder gestohlen werden.</li>
</ul>
</li>
<li>Bez&uuml;glich dem Schutzziel der Integrit&auml;t:
<ul>
<li>Die an den Server &uuml;bertragenen Daten werden durch einen Fehler ver&auml;ndert &gt; Kann bei schlechten Verbindungen passieren, wenn die Software keine entsprechenden Fehlerkorrekturen vorsieht.</li>
<li>Die an den Server &uuml;bertragenen Daten werden von dritter Seite manipuliert &gt; Kann durch Viren auf dem Tablet PC passieren</li>
<li>Eine dritte Person verschafft sich unberechtigt Zugang auf den Tablet PC und manipuliert Daten &gt; Wenn der Tablet PC verloren geht oder gestohlen wird.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Bez&uuml;glich dem Schutzziel der Verf&uuml;gbarkeit:</p>
<ul>
<li>Durch einen Angriff ist der Tablet PC nicht mehr verf&uuml;gbar &gt; Ein Virus kann den Tablet PC soweit in seiner Funktion st&ouml;ren, dass dieser nicht mehr benutzbar ist.</li>
<li>Die &Uuml;bermittlung der Daten an den Server schl&auml;gt fehl, da das Apps aufgrund eines Softwarefehlers keine Verbindung zum Server aufbauen kann.</li>
</ul>
<p>Neben technischen Faktoren existieren noch rechtliche und organisatorische Faktoren, die die Verf&uuml;gbarkeit gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Diese sollen im folgenden Kapitel &#8220;Dienstleistungsausfall&#8221; beleuchtet werden.</p>
<p><a name="Dienstleistungsausfall"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">7.5.2.2 Dienstleistungsausfall</span></h4>
<p>Dienstleistungsausfall bedeutet in dieser Arbeit, das vereinbarte Dienstleistungen nicht oder nicht vollst&auml;ndig erbracht werden k&ouml;nnen. Das kann sowohl zwischen der GK Software GmbH und der Gartenplanung GmbH als auch sp&auml;ter zwischen der Gartenplanung GmbH und ihren Kunden der Fall sein. Im ersten Fall kann das geplante App nicht oder nicht den Anforderungen entsprechend fertig gestellt werden, im zweiten Fall kann die Gartenplanung GmbH ihrem Kunden die Dienstleistung der Gartenplanung nicht erbringen.</p>
<p>Bez&uuml;glich des Dienstleistungsausfalls bestehen somit folgende Gefahren:</p>
<ul>
<li>Gefahren f&uuml;r die Gartenplanung GmbH:
<ul>
<li>Notwendige Schnittstellen k&ouml;nnen wegfallen. &gt; Das Betriebssystem stellt Schnittstellen zur Verf&uuml;gung, &uuml;ber die auf die Hardware des Tablet PC und externe Dienste zugegriffen werden kann. Der Hersteller des Betriebssystems kann nun festlegen, das zuk&uuml;nftig z.B. die Bluetooth Schnittstelle entf&auml;llt und so der Abgleich des Tablet PC mit externen Ger&auml;ten nicht mehr m&ouml;glich ist.</li>
<li>Im Betrieb stellt sich heraus, dass weitere Schnittstellen f&uuml;r den reibungslosen Betrieb notwendig sind. &gt; So kann der Kunde nach einiger Zeit feststellen, dass der Abgleich &uuml;ber das Internet nicht optimal ist und ein Abgleich &uuml;ber z.B. Bluetooth besser w&auml;re. Das Betriebssystem muss diese Schnittstelle unterst&uuml;tzen bzw. es muss die Schnittstelle nachr&uuml;stbar sein.</li>
<li>Die Hardware entspricht nicht den Anforderungen und muss gewechselt werden. Eventuell l&auml;uft das App auf der neuen Plattform nicht mehr. &gt; Es k&ouml;nnte sich herausstellen, das schnellere Hardware ben&ouml;tigt wird.</li>
<li>Das App kann von zentraler Stelle (Android oder Apple) deaktiviert werden<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62">[63]</a></sup></li>
</ul>
</li>
<li>Gefahren f&uuml;r die GK Software GmbH:
<ul>
<li>Notwendige Schnittstellen k&ouml;nnen wegfallen. &gt; s.o.</li>
<li>Das App wird von zentraler Stelle (Android oder Apple App Store) nicht zugelassen oder zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt deaktiviert<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63">[64]</a></sup>.</li>
<li>Der Entwicklungsaufwand ist gr&ouml;&szlig;er als kalkuliert.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><a name="Gef.C3.A4hrdungsanalyse"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">7.5.3 Gef&auml;hrdungsanalyse</span></h3>
<p><a name="Datensicherheit_2"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">7.5.3.1 Datensicherheit</span></h4>
<p>Wie in Kapitel 7.5.2.1 ausgef&uuml;hrt, beziehen sich die folgenden Punkte auf die Gartenplanung GmbH.<br />
Daher bezieht sich der Begriff &#8220;Kunden&#8221; in diesem Abschnitt auf die Kunden der Gartenplanung GmbH.</p>
<ul>
<li>M&ouml;gliche Folgen bei Verletzung der Vertraulichkeit:</li>
</ul>
<p>Werden aufgrund mangelnder Datensicherheit Kundendaten ausgesp&auml;ht, k&ouml;nnte eine andere Gartenbaufirma diese Daten nutzen, um dem Kunden ein besseres Angebot zu machen. Dadurch kommt es f&uuml;r die Gartenplanung GmbH zu Umsatzausf&auml;llen.</p>
<p>Handelt es sich beim Kunden um eine Privatperson, k&ouml;nnen personenbezogene Daten ausgesp&auml;ht werden. Dies f&uuml;hrt zur Verletzung des informationellen Selbstbestimmungsrechts der betreffenden Person. Neben zivilrechtlichen Konsequenzen kann dies negative Auswirkungen auf das Unternehmensimage nach sich ziehen.</p>
<ul>
<li>M&ouml;gliche Folgen bei Verletzung der Integrit&auml;t:</li>
</ul>
<p>Wenn Daten bei der &Uuml;bertragung vom Tablet PC an den Server manipuliert oder aufgrund eines Softwarefehlers verloren gehen, besteht die Gefahr, dass Kundenauftr&auml;ge falsch oder gar nicht ausgef&uuml;hrt werden. Dies kann zu Pflichtverletzungen bei Vertr&auml;gen f&uuml;hren, was der Beziehung zum Kunden schadet oder gar Rechtsstreitigkeiten zur Folge haben kann. Die Nichterf&uuml;llung oder Falschausf&uuml;hrung von Auftr&auml;gen sowie eventuelle Rechtsstreitigkeiten richten finanzielle Sch&auml;den an.</p>
<p>M&ouml;gliche Folgen bei Verletzung der Verf&uuml;gbarkeit werden im folgenden Kapitel erl&auml;utert.</p>
<p><a name="Dienstleistungsausfall_2"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">7.5.3.2 Dienstleistungsausfall</span></h4>
<p>Wenn das App bzw. der Tablet PC nicht oder nur eingeschr&auml;nkt zur Verf&uuml;gung steht, kann es zu Dienstleistungsausf&auml;llen kommen.</p>
<ul>
<li>Folgen f&uuml;r die Gartenplanung GmbH:
<ul>
<li>Notwendige Schnittstellen k&ouml;nnen wegfallen. Das App wird nicht mehr funktionieren und muss angepasst oder auf ein anderes System portiert werden. Dies f&uuml;hrt zu Umsatzausf&auml;llen und zus&auml;tzlichen Kosten f&uuml;r die Anpassung bzw. Portierung.</li>
<li>Im Betrieb stellt sich heraus, dass weitere Schnittstellen f&uuml;r den reibungslosen Betrieb notwendig sind. Wenn diese Schnittstelle vom Betriebssystem nicht angeboten wird, muss das App auf ein anderes portiert werden. Das f&uuml;hrt zu h&ouml;heren Kosten als urspr&uuml;nglich vorgesehen.</li>
<li>Die Hardware entspricht nicht den Anforderungen und muss gewechselt werden. Eventuell l&auml;uft das App auf der neuen Plattform nicht mehr. Wenn das Betriebssystem auf keinen alternativen Hardwareplattformen lauff&auml;hig ist, muss das App portiert werden. Dies f&uuml;hrt zu h&ouml;heren Kosten.</li>
<li>Das App kann von zentraler Stelle (Android Market oder Apple App Store) deaktiviert werden. Im schlimmsten Fall ist die Anwendung auf absehbare Zeit nicht nutzbar. Der gesamte Gartenplanungsprozess muss angepasst werden, da nicht mehr auf die Tablett PC Variante gesetzt werden kann. Dies kann zu Umsatzverlusten und zus&auml;tzlichen Kosten f&uuml;hren.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Folgen f&uuml;r die GK Software GmbH:
<ul>
<li>Notwendige Schnittstellen k&ouml;nnen wegfallen. Das App wird nicht mehr funktionieren und muss angepasst oder auf ein anderes System portiert werden. Das App kann bis zur erfolgten Anpassung nicht an andere Gartenplanungsunternehmen verkauft werden. Dies f&uuml;hrt zu Umsatzausf&auml;llen und zus&auml;tzlichen Kosten f&uuml;r die Anpassung bzw. Portierung.</li>
<li>Das App kann von zentraler Stelle (Android oder Apple App Store) nicht zugelassen oder zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt deaktiviert werden. Im schlimmsten Fall ist die Anwendung auf absehbare Zeit nicht nutzbar. Ist eine Einigung mit dem Betreiber des Market nicht m&ouml;glich, kann dies zu Umsatzverlusten und Vertragsstrafen f&uuml;hren.</li>
<li>Der Entwicklungsaufwand ist gr&ouml;&szlig;er als kalkuliert. F&uuml;hrt zu h&ouml;heren Kosten bei der Entwicklung des Apps und eventuell zu Vertragsstrafen, da das App versp&auml;tet &uuml;bergeben wird.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><a name="Risikobewertung"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">7.5.4 Risikobewertung</span></h3>
<p>Die zuvor identifizierten Gefahren und deren m&ouml;gliche Folgen werden in diesem Kapital bewertet. Ziel dabei ist es festzustellen, bei welchem System das geringste Risiko zu erwarten ist. Um das Risiko zu ermitteln werden die beiden Gr&ouml;&szlig;en &#8220;Eintrittswahrscheinlichkeit&#8221; und &#8220;Schadensh&ouml;he&#8221; zueinander in Bezug gebracht. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten der ermittelten Gefahren lassen sich nicht in Zahlen messen. Hierf&uuml;r ist der Einblick in beide Systeme zu gering bzw. die Vorhersehrbarkeit zuk&uuml;nftiger Entscheidungen von Apple und Google sind ungewiss. So l&auml;sst sich beispielsweise keine prozentuale Wahrscheinlichkeit festlegen, ob eine bestimmte Schnittstelle in Zukunft entfernt wird. Deshalb soll die Einsch&auml;tzung der Schadensh&ouml;he und Eintrittswahrscheinlichkeiten der Gefahren auf einer Ordinalskalar bewertet werden. F&uuml;r die Ermittlung der Eintrittswahrscheinlichkeiten der Gefahren wurden folgende Kategorien gew&auml;hlt:</p>
<ul>
<li>Sehr gering: Der Eintritt des gef&auml;hrdenden Ereignisses ist vernachl&auml;ssigbar</li>
<li>Gering: Der Eintritt des gef&auml;hrdenden Ereignisses ist unwahrscheinlich</li>
<li>Mittel: Durchschnittliche Wahrscheinlichkeit, dass das gef&auml;hrdende Ereignis eintreten wird</li>
<li>Hoch: Das gef&auml;hrdende Ereignis wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten</li>
</ul>
<p>Bez&uuml;glich der Schadensh&ouml;he wurden folgende Kategorien gew&auml;hlt:</p>
<ul>
<li>Sehr gering: Der Schaden ist komplett vernachl&auml;ssigbar</li>
<li>Gering: Geringe finanzielle Verluste, die das &Uuml;berleben der Unternehmung nicht gef&auml;hrden</li>
<li>Mittel: Mittlere finanzielle Verluste, die zwar nicht zwangsl&auml;ufig zum Konkurs f&uuml;hren, das &Uuml;berleben der Unternehmung ist jedoch nicht gesichert</li>
<li>Exzistenzvernichtend: Der Schaden f&uuml;hrt zum Konkurs der Unternehmung</li>
</ul>
<p>Die Bewertung kann hier nur subjektiv erfolgen. Bei einer sp&auml;teren Verwertung der Arbeit f&uuml;r einen konkreten Fall ist daher unbedingt eine Neubewertung entsprechend den dann geltenden Bedingungen vorzunehmen.</p>
<p>Um den Umfang dieser Arbeit nicht zu &uuml;berschreiten, sollen in den folgenden Kapiteln nur noch die Risiken der GK Software GmbH betrachtet werden.</p>
<p><a name="Dienstleistungsausfall_3"></a></p>
<h4><span class="mw-headline">7.5.4.1 Dienstleistungsausfall</span></h4>
<p><a name="Android_2"></a></p>
<h5><span class="mw-headline">7.5.4.1.1 Android</span></h5>
<p>Im Folgenden werden die ermittelten Gefahren f&uuml;r Android bewertet, indem Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadesh&ouml;he der Gefahr zugeordnet werden.</p>
<ul>
<li>Notwendige Schnittstellen k&ouml;nnen wegfallen.</li>
</ul>
<p>Es ist bisher nicht bekannt, dass das AOSP bestehende Schnittstellen entfernt hat. In den CDD ist sogar ausdr&uuml;cklich festgelegt, dass Entwickler Schnittstellen implementieren m&uuml;ssen, wenn diese von einer Komponente zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Selbst wenn das AOSP zuk&uuml;nftig wichtige Schnittstellen im Android Betriebssystem entfernen w&uuml;rde, lie&szlig;en diese sich aufgrund der Quelloffenheit Androids erneut einf&uuml;gen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Schnittstellen entfernt werden, kann somit als sehr gering bezeichnet werden. Die Schadensh&ouml;he ist als gering zu bewerten, da lediglich geringe Programmieraufw&auml;nde zu erwarten sind.</p>
<ul>
<li>Im Betrieb stellt sich heraus, dass weitere Schnittstellen f&uuml;r den reibungslosen Betrieb notwendig sind.</li>
</ul>
<p>Gr&uuml;nde f&uuml;r den Bedarf weiterer Schnittstellen k&ouml;nnen beispielsweise Fehler in der Konzeption sein, wenn notwendige Schnittstellen nicht eingeplant worden sind. Zus&auml;tzlich k&ouml;nnen sich die Anforderungen an das App &auml;ndern, wodurch ebenfalls neue Schnittstellen notwendig sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bedarf an weiteren Schnittstellen besteht ist schwer ermittelbar. Mittelfristig gesehen, kann das Risiko als gering betrachtet werden, wenn bei der Konzeption keine elementaren Fehler gemacht wurden.<br />
Wie auch bei der Gefahr des Wegfalls einer Schnittstelle, k&ouml;nnen bei quelloffenen Systemen wie Android Schnittstellen hinzuprogrammiert werden, falls diese nicht bereits standardm&auml;&szlig;ig vom Betriebssystem zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Somit entsteht in diesem Fall nur ein geringer Schaden f&uuml;r die Hinzuprogramierung der Schnittstelle. Je nach Komplexit&auml;t der Schnittstelle kann die Schadensh&ouml;he jedoch variieren.</p>
<ul>
<li>Die Hardware entspricht nicht den Anforderungen und muss gewechselt werden.</li>
</ul>
<p>Im Betrieb kann sich herausstellen, dass die Hardware nicht den Anforderungen entspricht. Beispielsweise kann die Anforderung an die Leistungsf&auml;higkeit der Hardware h&ouml;her sein als erwartet. Die Wahrscheinlichkeit hierf&uuml;r kann als mittel betrachtet werden, da es zu viele Unsicherheiten gibt. Beispielsweise kann sich in der Entwicklung des Apps herausstellen, dass das App mehr Hardwareressourcen ben&ouml;tigt als erwartet. Hier muss gepr&uuml;ft werden, ob das jeweilige Endger&auml;t nachger&uuml;stet werden kann. Im schlimmsten Fall muss ein alternatives Endger&auml;t eingesetzt werden. Da Android inklusive der Apps durch die Richtlinien der CDD auf den g&auml;ngigsten Plattformen lauff&auml;hig ist, kann problemlos ein Alternativprodukt gefunden werden. Als Schaden fallen vor allem die Preise f&uuml;r neue Endger&auml;te und deren Konfiguration an. Der Kauf von neuen Endger&auml;ten ist zwar mit Kosten verbunden, jedoch entsteht hierdurch in der Regel keine Existenzgef&auml;hrdung. Der Schaden wird somit als gering kategorisiert.</p>
<ul>
<li>Das App kann von zentraler Stelle deaktiviert werden.</li>
</ul>
<p>Google besitzt die M&ouml;glichkeit installierte Android Apps zu deaktivieren. M&ouml;gliche Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Deaktivierung sind im &#8220;Android Market Developer Distribution Agreement&#8221; aufgef&uuml;hrt. Nach dieser Vereinbarung kann Google Apps deaktivieren, wenn diese:</p>
<ul>
<li>Rechte Dritter verletzen</li>
<li>gegen geltendes Recht versto&szlig;en</li>
<li>pornografische Inhalte enthalten</li>
<li>sch&auml;dliche Inhalte, beispielsweise Viren, enthalten</li>
<li>Google oder den Hersteller des Endger&auml;tes f&uuml;r etwas haftbar macht</li>
<li>wenn sonstige Verst&ouml;&szlig;e gegen das &#8220;Android Market Developer Distribution Agreement&#8221; oder gegen Bedingungen des Endger&auml;te-Herstellers vorliegen<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64">[65]</a></sup></li>
</ul>
<p>Im &#8220;Developer Distribution Agreement&#8221; f&uuml;hrt Google jedoch an, dass das Unternehmen keine Absichten verfolgt, Apps zu &uuml;berwachen und deaktivieren. Stattdessen w&uuml;rde Google eine Pr&uuml;fung nur durchf&uuml;hren, wenn Hinweise f&uuml;r eine Verletzung des &#8220;Developer Distribution Agreements&#8221; vorliegen. Ob eine Verletzung der Vereinbarung vorliegt, liegt dabei im eigenen Ermessen von Google<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65">[66]</a></sup>.</p>
<p>Im Gegensatz zu Apple ist in der Vertragsvereinbarung von Google eine Entsch&auml;digung f&uuml;r User vorgesehen, deren gekaufte Apps deaktiviert wurden. Voraussetzung ist, dass das App innerhalb eines Jahres nach Kauf deaktiviert wurde. Die Entsch&auml;digung muss hierbei der Entwickler des Apps tragen. Der Entwickler muss s&auml;mtliche Einnahmen, die er mit dem App get&auml;tigt hat, an Google zur&uuml;ckzahlen. Neben den Einnahmen muss auch f&uuml;r eventuell entstandene Sch&auml;den oder Kosten des Geldverkehrs (z.B. Transaktionskosten) aufgekommen werden<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66">[67]</a></sup>.</p>
<p>Google hat von der M&ouml;glichkeit Apps zu deaktiveren bereits Gebrauch gemacht. So wurden 2009 Apps entfernt, mit denen sich das Smartphone G1 als Modem (bspw. um einen PC einen Internetzugang zu erm&ouml;glichen) umfunktionieren lie&szlig;. Die Deaktivierung erfolgte nach dem der Betreiber des G1 &#8220;T-Mobile&#8221; Druck auf Google ausgef&uuml;hrt hatte<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67">[68]</a></sup>.</p>
<p>F&uuml;r Android Apps gibt es im Gegensatz zu iPhone OS mehr als nur eine Bezugsquelle. Neben diversen Websites, die Android Apps anbieten, besteht beispielsweise die M&ouml;glichkeit das App im .apk-Format (Android package file) auf das Endger&auml;t zu &uuml;bertragen und dort zu installieren<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68">[69]</a></sup>. Bei dieser Vorgehensweise w&auml;re eine zentrale Deaktivierung des Apps nicht ohne weiteres m&ouml;glich, da Google nichts &uuml;ber die Existenz des Apps w&uuml;sste.</p>
<p>Es konnten keine Hinweise gefunden werden, dass Google im gro&szlig;en Ma&szlig;e Apps deaktiviert. Die Wahrscheinlichkeit das Apps bei Einhaltung des Android Market Developer Distribution Agreements von Google gel&ouml;scht werden, kann somit als sehr gering bezeichnet werden. Eine gr&ouml;&szlig;ere Wahrscheinlichkeit best&uuml;nde, wenn das App einen Interessenskonflikt mit dem Mobilfunkbetreiber oder Google ausl&ouml;st. Hier zeigt das Beispiel des G1 Smartphones, dass Google bereit ist, Apps zu deaktivieren.</p>
<p>Da der Entwickler von kostenpflichtigen Apps dazu verpflichtet ist, seine Kunden bei der Deaktivierung von Apps zu entsch&auml;digen, h&auml;ngt die m&ouml;gliche Schadensh&ouml;he ma&szlig;geblich davon ab, wie viel Apps insgesamt im Umlauf gebracht wurden. Die sofortige Leistung von Entsch&auml;digungszahlungen kann die GK Software GmbH in Zahlungsschwierigkeiten oder sogar zur Zahlungsunf&auml;higkeit bringen. Nach § 17 Insolvenzordnung ist Zahlungsunf&auml;higkeit ein Insolvenzgrund. Daher wird die Deaktivierung des Gartenplanung Apps im schlimmsten Falle einen existenzvernichtenden Schaden anrichten.</p>
<ul>
<li>Der Entwicklungsaufwand ist gr&ouml;&szlig;er als kalkuliert.</li>
</ul>
<p>Jedes gr&ouml;&szlig;ere Softwareprojekt birgt das Risiko, dass die zuvor vorgenommene Kalkulation vom tats&auml;chlichen Entwicklungsaufwand abweicht. Bei der Entwicklung von Android Apps kommt erschwerend hinzu, dass die Programmierung an strenge Richtlinien gebunden ist. Diese Richtlinien sollen die Kompatibilit&auml;t auf verschiedenen Endger&auml;ten erm&ouml;glichen. So m&uuml;ssen beispielsweise diverse Schnittstellen programmiert werden oder unterschiedliche Bildschirmaufl&ouml;sungen diverser Endger&auml;te ber&uuml;cksichtigt werden. Im Android Market werden Apps nur gelistet, wenn diese den Kompatibilit&auml;tstest der CTS bestanden haben<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69">[70]</a></sup>. Durch die gro&szlig;e Hardwarevielfalt an Android Endger&auml;ten erh&ouml;ht sich die Wahrscheinlichkeit, dass zwischen App und einigen Endger&auml;ten eine Inkompalibilit&auml;t aufkommt, die durch zus&auml;tzlichen Programmieraufwand beseitigt werden muss. Die zus&auml;tzliche Programmierung sowie das Testen auf Kompatibilit&auml;t birgt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Kalkulation und tats&auml;chlicher Aufwand abweichen, wenn keine Pufferzeit eingeplant wird. Verz&ouml;gerungen bei der Fertigstellung des Apps k&ouml;nnen im schlimmsten Falle hohe Konventionalstrafen sowie eine Belastung des Verh&auml;ltnisses zum Kunden nach sich ziehen. Zus&auml;tzlich bleiben einkalkulierte Erl&ouml;se aus dem Verkauf des Apps aus. Hierdurch kann die GK Software GmbH im schlimmsten Falle zahlungsunf&auml;hig werden, so dass dieser Schaden als existenzvernichtend einzustufen ist.</p>
<p><a name="iPhone_OS_2"></a></p>
<h5><span class="mw-headline">7.5.4.1.2 iPhone OS</span></h5>
<p>Im Folgenden werden die ermittelten Gefahren f&uuml;r iPhone OS bewertet, indem Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadesh&ouml;he der Gefahr zugeordnet werden.</p>
<ul>
<li>Notwendige Schnittstellen und Technologien k&ouml;nnen wegfallen.</li>
</ul>
<p>Apple hat in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass die Entscheidung welche Technologien eingesetzt werden, einzig von Apple selbst getroffen werden. So hat Apple bewusst darauf verzichtet, die Flashtechnologie f&uuml;r iPhone OS zu implementieren, obwohl Flash eine weit verbreitete Technologie im Internet ist. So nutzt beispielsweise das Video Portal youtube.com den Adobe Flashplayer zum Abspielen der Videos<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70">[71]</a></sup>. Apple Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Steve Jobs begr&uuml;ndete diese Entscheidung in einem offenen Brief. Darin nannte er als Gr&uuml;nde u.a., dass Flash eine veraltete Technologie sei und zudem viele Sicherheitsl&uuml;cken beinhalte<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71">[72]</a></sup>. Da Apple offenbar bereit ist, auch etablierte Technologien nicht zu implementieren, besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass Apple bei zuk&uuml;nftigen iPhone OS Versionen oder Apple Endger&auml;ten, Technologien nicht mehr unterst&uuml;tzen wird, die unter Umst&auml;nden elementar f&uuml;r die Funktion des Gartenplanung Apps sind. Im schlimmsten Fall ist das Gartenplanung App auf zuk&uuml;nftigen Apple Ger&auml;ten nicht mehr lauff&auml;hig. Der entstehende Schaden kann als &#8220;mittel&#8221; kategorisiert werden. Entweder muss eine Neuprogrammierung des Apps stattfinden oder es muss einen Verzicht auf dem Vertrieb der Software f&uuml;r neue Ger&auml;te erfolgen.</p>
<ul>
<li>Im Betrieb stellt sich heraus, dass weitere Schnittstellen f&uuml;r den reibungslosen Betrieb notwendig sind.</li>
</ul>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bedarf an weiteren Schnittstellen besteht ist schwer ermittelbar. Mittelfristig gesehen, kann das Risiko als gering betrachtet werden, wenn bei der Konzeption keine elementaren Fehler gemacht wurden. Da iPhone OS im Gegensatz zu Android quellgeschlossen ist, ist es nicht m&ouml;glich weitere Schnittstellen hinzuzuprogrammieren. Somit ist eine Erweiterung des Apps nur begrenzt m&ouml;glich. Sollten wichtige Schnittstellen bereits bei der Konzeption nicht bedacht worden sein und dies erst in der Entwicklung auffallen, m&uuml;sste die Entwicklung f&uuml;r iPhone OS abgebrochen werden und das App auf ein anderes System portiert werden. Je nach Aufwand f&uuml;r die Portierung muss mit einem geringen bis mittleren Schaden f&uuml;r den zus&auml;tzlichen Programmieraufwand gerechnet werden.</p>
<ul>
<li>Die Hardware entspricht nicht den Anforderungen und muss gewechselt werden.</li>
</ul>
<p>Wie auch beim Android System kann sich bei der Entwicklung des Apps herausstellen, dass das App mehr Hardware-Ressourcen ben&ouml;tigt als erwartet. Die Wahrscheinlichkeit kann auch hier als mittel eingesch&auml;tzt werden. iPhone OS ist nur auf Apple Endger&auml;ten lauff&auml;hig. Sollte sich das eingesetzte Endger&auml;t in der Praxis als ungeeignet erweisen, gibt es kaum M&ouml;glichkeiten ein alternatives Ger&auml;t zu finden. Hierbei kann nur auf die Apple Produktfamilie zur&uuml;ckgegriffen werden. Im Tablet PC Bereich steht zurzeit sogar ausschlie&szlig;lich das iPad in verschiedenen Produktvarianten zur Verf&uuml;gung. Auch eine Aufr&uuml;stung des iPads ist nicht m&ouml;glich. So l&auml;sst sich weder eigenst&auml;ndig der Akku austauschen noch der Speicher erweitern<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72">[73]</a></sup>. Im schlimmsten Fall wird das App nicht lauff&auml;hig sein und kann somit nicht eingesetzt werden. Wenn dies erst nach Fertigstellung des Apps erkenntlich wird, gibt es kurzfristig keine M&ouml;glichkeit den Vertrag mit der Gartenplanung GmbH fristgerecht zu erf&uuml;llen. Hier drohen hohe Konventionalstrafen, Umsatzausf&auml;lle, da das App nicht weiter vertrieben werden kann sowie Kosten f&uuml;r die Portierung auf ein alternatives System. Der gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Schaden w&auml;re eine Zahlungsunf&auml;higkeit der GK Software GmbH. Somit ist der Schaden als existenzvernichtend einzustufen.</p>
<ul>
<li>Das App kann von zentraler Stelle deaktiviert werden.</li>
</ul>
<p>Apps f&uuml;r Apple Systeme lassen sich ausschlie&szlig;lich &uuml;ber den Apple App Store beziehen. Eine andere M&ouml;glichkeit Software auf das iPad zu installieren gibt es nicht. Dar&uuml;ber hinaus verf&uuml;gt Apple &auml;hnlich wie Google auch &uuml;ber die M&ouml;glichkeit Apps zu deaktivieren. In der Vergangenheit wurde bereits mehrfach von dieser M&ouml;glichkeit Gebrauch gemacht. Das Internet Magazin &#8220;Mac Rumors&#8221; berichtet, dass alleine im Februar 2010 &uuml;ber 5.000 Apps von Apple deaktiviert wurden. Dies seien 3% aller damals zur Verf&uuml;gung stehenden Apps gewesen. Die L&ouml;schung der Apps wurde durchgef&uuml;hrt, da diese von Apple als sexuell anst&ouml;&szlig;ig eingestuft worden<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73">[74]</a></sup>.</p>
<p>Doch nicht nur Apps mit sexuellen Inhalten wurden gel&ouml;scht. Auch Apps, die auf dem Dienst &#8220;Google Voice&#8221; des Konkurrenten Google zur&uuml;ckgreifen, wurden gel&ouml;scht. Bei Google Voice handelt es sich um einen Dienst mit dem &uuml;ber das Internet telefoniert werden kann<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74">[75]</a></sup>.</p>
<p>Als Begr&uuml;ndung f&uuml;r die L&ouml;schung s&auml;mtlicher auf Google Voice basierender Apps f&uuml;hrte Apple an, dass der Dienst die gleichen Funktionen wie das Betriebssystem iPhone OS bereitstelle (Internettelefonie)<sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75">[76]</a></sup>.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass das Gartenplanungsapp aus dem App Store entfernt wird, kann langfristig im mittleren Bereich gesehen werden. Dies begr&uuml;ndet sich aus der Deaktivierung von tausenden Apps. Hier muss jedoch zur Relativierung hinzugef&uuml;gt werden, dass die deaktivierten Apps haupts&auml;chlich aus sexuellen Gr&uuml;nden deaktiviert wurden. Das Beispiel der auf Google Voice basierenden Apps zeigt jedoch, dass Apple auch Apps entfernt, wenn diese eine Konkurrenz zu eigenen Produkten darstellen oder auf einer Technologie der Konkurrenz basieren.</p>
<p>Im Gegensatz zu Android Apps gibt es bei iPhone OS keine M&ouml;glichkeit, die Apps auf einer anderen Plattform als &uuml;ber den Apple App Store zu vertreiben. Somit l&auml;sst sich bei einer Deaktivierung des Apps seitens Apple dem Anwender das App nicht mehr zur Verf&uuml;gung stellen. Das App kann also nicht weiter vertrieben werden. Anders als bei Android gibt es bei Apple keine Vertragsbedingungen, die dem Entwickler verpflichtet die K&auml;ufer des Apps zu entsch&auml;digen. Der entstehende Schaden beschr&auml;nkt sich also auf ausbleibende Verkaufserl&ouml;se. Allerdings besteht die M&ouml;glichkeit, dass das App sofort nach Ver&ouml;ffentlichung deaktiviert oder gar nicht erst zugelassen wird. In diesem Falle fallen als Schaden die gesamten Entwicklungskosten an. Wenn diese sich &uuml;ber Monate hingezogen haben, kann der Schaden im schlimmsten Falle als existenzvernichtend bezeichnet werden.</p>
<ul>
<li>Der Entwicklungsaufwand ist gr&ouml;&szlig;er als kalkuliert.</li>
</ul>
<p>Wie bei jedem Softwareprojekt kann es auch bei der Entwicklung von Apps f&uuml;r das iPhone OS zu Fehlkalkulationen kommen. Im Gegensatz zu Android m&uuml;ssen aber weniger Vorgaben beachtet werden, da das Gartenplanung App nicht mit einer Vielzahl von Endger&auml;ten kompatibel sein muss. Lediglich die Kompatibilit&auml;t mit dem iPad muss sichergestellt werden. Dies vermindert die Wahrscheinlichkeit, dass eventuelle Inkompatibilit&auml;ten mit Endger&auml;ten auftreten und ein zus&auml;tzlicher Programmieraufwand entsteht. Daher kann die Wahrscheinlichkeit als gering betrachtet werden. Erwartete Sch&auml;den sind schlimmstenfalls hohe Konventionalstrafen und eine Belastung des Verh&auml;ltnisses zum Kunden. Zus&auml;tzlich bleiben einkalkulierte Erl&ouml;se aus dem Verkauf des Apps aus. Hierdurch kann die GK Software GmbH im schlimmsten Falle zahlungsunf&auml;hig werden, so dass dieser Schaden als existenzvernichtend einzustufen ist.</p>
<p><a name="Ergebnisse_der_Szenarioanalyse"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">7.5.5 Ergebnisse der Szenarioanalyse</span></h3>
<p>Die Ergebnisse der Szenarioanalyse sind in nachfolgender Tabelle dargestellt.</p>
<table border="1">
<caption>Tabelle 3: Ergebnisse der Szenarioanalyse<br />
</caption>
<tbody>
<tr>
<td rowspan="2"><strong>Gefahr</strong></td>
<td colspan="2"><strong>Eintrittswahrscheinlichkeit</strong></td>
<td colspan="2"><strong>Schadensh&ouml;he</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Android</td>
<td>iPhone OS</td>
<td>Android</td>
<td>iPhone OS</td>
</tr>
<tr>
<td>Notwendige Schnittstellen / Technologien fallen weg</td>
<td>sehr gering</td>
<td>hoch</td>
<td>gering</td>
<td>mittel</td>
</tr>
<tr>
<td>Weitere Schnittstellen sind notwendig</td>
<td>gering</td>
<td>gering</td>
<td>gering</td>
<td>gering-mittel</td>
</tr>
<tr>
<td>Hardware entspricht nicht den Anforderungen und muss gewechselt werden</td>
<td>mittel</td>
<td>mittel</td>
<td>gering</td>
<td>existenzvernichtend</td>
</tr>
<tr>
<td>Das App wird von zentraler Stelle deaktiviert</td>
<td>sehr gering</td>
<td>mittel</td>
<td>existenzvernichtend</td>
<td>existenzvernichtend</td>
</tr>
<tr>
<td>Der Entwicklungsaufwand ist gr&ouml;&szlig;er als kalkuliert</td>
<td>hoch</td>
<td>gering</td>
<td>existenzvernichtend</td>
<td>existenzvernichtend</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In Abbildung 1 sind die Ergebnisse grafisch dargestellt.</p>
<div style="border: 1px solid #000000;">
<p><a class="image" title="Risikomatrix" href="http://derdualstudent.de/wp-content/uploads/2010/06/Risikomatrix.jpg"><img src="http://derdualstudent.de/wp-content/uploads/2010/06/Risikomatrix.jpg" border="0" alt="Risikomatrix in " width="688" height="346" /></a></p>
<p><em>Abbildung 1: Risikomatrix</em></p>
</div>
<p>Die Szenarioanalyse zeigt, dass beide Alternativen f&uuml;r Entwickler Risiken bergen. Risikopotential bei Android liegt insbesondere bei dem komplexen Entwicklungsprozess f&uuml;r Apps. Hierbei m&uuml;ssen eine Vielzahl von Richtlinien des CDD eingehalten werden und die Kompatibilit&auml;t mit einer Vielfalt an verschiedenen Endger&auml;ten sichergestellt werden. Dies kann den Entwicklungsaufwand deutlich erh&ouml;hen. Weiterhin birgt eine Klausel im Android Market Developer Distribution Agreement das Risiko, dass K&auml;ufer entsch&auml;digt werden m&uuml;ssen, sollte Google von der M&ouml;glichkeit gebrauch machen ein App zu entfernen. Die Vorteile von Android zeigen sich jedoch in der gro&szlig;en Anpassbarkeit, da das Betriebssystem quelloffen ist. Somit lassen sich Schnittstellen hinzuprogrammieren oder erweitern. Die gro&szlig;e Hardwarevielfalt an androidf&auml;higen Endger&auml;ten erh&ouml;ht zwar den Entwicklungsaufwand, bringt aber den Vorteil, dass das App auf Endger&auml;ten verschiedener Hersteller lauff&auml;hig ist.</p>
<p>iPhone OS hat die Schwachstelle, dass einzig Apple bestimmt welche Schnittstellen und Technologien zur Verf&uuml;gung stehen. Dies birgt die Gefahr, dass in Zukunft wichtige Schnittstellen bzw. Technologien wegfallen, die f&uuml;r die Funktion eines Apps elementar sind. Auch ist es nicht m&ouml;glich weitere Schnittstellen hinzuzuprogrammieren, da iPhone OS ein quellgeschlossenes Betriebssystem ist. Wie auch bei Android besteht bei iPhone OS das Risiko, dass das App von Apple aus dem App Store entfernt und auf allen Apple Ger&auml;ten deaktiviert wird. Diese Vorgehensweise wird von Apple weit aus h&auml;ufiger genutzt als von Google. Eine zus&auml;tzliche Schwachstelle von iPhone OS ist, dass es zurzeit nur auf einem einzigen Tablet PC (dem iPad) lauff&auml;hig ist. Ein Wechsel des Endger&auml;tes ist deshalb nicht m&ouml;glich. Vorteil von iPhone OS ist hingegen der geringere Entwicklungsaufwand f&uuml;r Apps.</p>
<p><a name="Risiko-Vergleich_offene_und_geschlossene_Systeme"></a></p>
<h2><span class="mw-headline">7.6 Risiko-Vergleich offene und geschlossene Systeme</span></h2>
<p>Das Ziel dieser Arbeit war ein Risikovergleich zwischen offenen und geschlossen Systemen. Bei der Bearbeitung dieser Fallstudie hat sich jedoch herausgestellt, dass es sich beim verglichenen System iPhone OS nicht um ein vollkommen geschlossenes System handelt. Stattdessen handelt es sich bei iPhone OS um ein halboffenes System, da es Schnittstellen f&uuml;r die Kommunikation mit der Umwelt bereith&auml;lt. Somit ist kein Risikovergleich zwischen einem offenem und geschlossenem System durchgef&uuml;hrt worden sondern zwischen einem offenen und halboffenen. Generell hat sich beim Vergleich beider Systeme gezeigt, dass offene Systeme weniger Risiken bergen, da sie anpassungsf&auml;higer sind und auf ge&auml;nderte Umweltbedingungen flexibler reagieren k&ouml;nnen. Die Risiken, die bei Android h&ouml;her eingestuft wurden als beim iPhone OS beruhen nicht auf der Eigenschaft von offenen Systemen sondern auf Richtlinien, die Google dem Android System aus Kompatibilit&auml;tsgr&uuml;nden auferlegt.</p>
<p><a name="Schlussbetrachtung"></a></p>
<h1 style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent; height: auto;"><span class="mw-headline">8 Schlussbetrachtung</span></h1>
<p>Zusammenfassend l&auml;sst sich festhalten, dass Android f&uuml;r den Entwickler mehr Flexibilit&auml;t und Freiheiten bei der Entwicklung von Apps bereith&auml;lt als iPhone OS. Dadurch ist das Risiko, dass das App zuk&uuml;ntig nicht mehr lauff&auml;gig ist, geringer. Android Systeme haben dagegen den Nachteil, dass der Entwicklungsaufwand in der Regel gr&ouml;&szlig;er ist als bei iPhone OS. Zudem m&uuml;ssen im Falle einer Deaktivierung des Apps Entsch&auml;digungen an die K&auml;ufer gezahlt werden.</p>
<p>Bei der Ergebnisbetrachtung muss jedoch bedacht werden, dass die Einordnungen der Wahrscheinlichkeiten und Schadensh&ouml;hen einer subjektiven Einsch&auml;tzung unterliegen, da keine genauen verwertbaren Zahlen vorlagen.</p>
<p>Die Ergebnisse lassen sich jedoch nicht direkt auf offene und geschlossene Systeme &uuml;bertragen. Bei Durchf&uuml;hrung der Fallstudie wurde festgestellt, dass iPhone OS nicht als komplett geschlossenes sondern eher als halboffenes System betrachtet werden kann. Zudem basieren einige Risiken von Android nicht auf typische Eigenschaften von offenen Systemen sondern auf Richtlinien und Beschr&auml;nkungen die Google dem System auferlegt. Somit konnte das Ziel der Fallstudie, einen Risikovergleich zwischen einem offenen und einem geschlossenen System durchzuf&uuml;hren, nicht erreicht werden. Dennoch konnte aufgezeigt werden, dass je offener ein System ist, die Risiken f&uuml;r Entwickler sinken.</p>
<p>In dieser Fallstudie wurden ausschlie&szlig;lich Risiken bewertet, die im Falle eines Dienstleitungsausfall bestehen. Anders als eingeplant, wurden wichtige Aspekte der Datensicherheit, beispielsweise Datenintegrit&auml;t und Vertraulichkeit nicht in der Risikoanlyse behandelt. Grund hierf&uuml;r war einerseits eine Untersch&auml;tzung des Zeitaufwandes der gesamten Fallstudie als auch die Untersch&auml;tzung des Umfanges der alleine durch die Betrachtung des Dienstleistungsausfalles zustande kam. F&uuml;r eine fundierte Entscheidungsfindung sollte der Aspekt der Datensicherheit ber&uuml;cksichtigt werden. Nach der Risikoanlyse w&auml;re der n&auml;chste Schritt, f&uuml;r die ermittelten Risiken Gegenma&szlig;nahmen zu finden.</p>
<p><a name="Fu.C3.9Fnoten"></a></p>
<h1 style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent; height: auto;"><span class="mw-headline">9  Fu&szlig;noten </span></h1>
<ol class="references">
<li id="cite_note-0"><a href="#cite_ref-0">↑</a> Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung</li>
<li id="cite_note-1"><a href="#cite_ref-1">↑</a> vgl. Das Digitale W&ouml;rterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts</li>
<li id="cite_note-2"><a href="#cite_ref-2">↑</a> Mock, Ralf, S. 2</li>
<li id="cite_note-3"><a href="#cite_ref-3">↑</a> vgl. Bues, Manfred, S. 19</li>
<li id="cite_note-4"><a href="#cite_ref-4">↑</a> Bues, Manfred, S. 22</li>
<li id="cite_note-5"><a href="#cite_ref-5">↑</a> Wheeler, Tom, S. 4</li>
<li id="cite_note-6"><a href="#cite_ref-6">↑</a> vgl. Bues, Manfred, S. 23</li>
<li id="cite_note-7"><a href="#cite_ref-7">↑</a> vgl. Bues, Manfred, S. 27</li>
<li id="cite_note-8"><a href="#cite_ref-8">↑</a> vgl. Bues, Manfred, S. 28</li>
<li id="cite_note-9"><a href="#cite_ref-9">↑</a> vgl. Bues, Manfred, S. 29</li>
<li id="cite_note-10"><a href="#cite_ref-10">↑</a> vgl. Bues, Manfred, S. 24f</li>
<li id="cite_note-11"><a href="#cite_ref-11">↑</a> vgl. Wheeler, Tom, S. 4</li>
<li id="cite_note-12"><a href="#cite_ref-12">↑</a> vgl. Bues, Manfred, S. 19</li>
<li id="cite_note-13"><a href="#cite_ref-13">↑</a> vgl. G&ouml;ldi, Andreas</li>
<li id="cite_note-14"><a href="#cite_ref-14">↑</a> G&ouml;ldi, Andreas</li>
<li id="cite_note-15"><a href="#cite_ref-15">↑</a> vgl. G&ouml;ldi, Andreas</li>
<li id="cite_note-16"><a href="#cite_ref-16">↑</a> vgl. Bues, Manfred, S. 19</li>
<li id="cite_note-17"><a href="#cite_ref-17">↑</a> vgl. Schiffner, Thomas, S. 4</li>
<li id="cite_note-18"><a href="#cite_ref-18">↑</a> vgl. Schiffner, Thomas, S. 6</li>
<li id="cite_note-19"><a href="#cite_ref-19">↑</a> vgl. Schiffner, Thomas, S. 5</li>
<li id="cite_note-20"><a href="#cite_ref-20">↑</a> Henning, Stephan, S. 93ff</li>
<li id="cite_note-21"><a href="#cite_ref-21">↑</a> vgl. Renner, Thomas; Vetter, Michael; Rex, Sascha; Kett, Holger, S. 21</li>
<li id="cite_note-22"><a href="#cite_ref-22">↑</a> Apache License</li>
<li id="cite_note-23"><a href="#cite_ref-23">↑</a> Renner, Thomas; Vetter, Michael; Rex, Sascha; Kett, Holger, S. 19</li>
<li id="cite_note-24"><a href="#cite_ref-24">↑</a> vgl. Henning, Stephan, S. 7</li>
<li id="cite_note-25"><a href="#cite_ref-25">↑</a> vgl. Henning, Stephan, S. 17f</li>
<li id="cite_note-26"><a href="#cite_ref-26">↑</a> vgl. Renner, Thomas; Vetter, Michael; Rex, Sascha; Kett, Holger, S. 17</li>
<li id="cite_note-27"><a href="#cite_ref-27">↑</a> vgl. ITWissen</li>
<li id="cite_note-28"><a href="#cite_ref-28">↑</a> vgl. ITWissen</li>
<li id="cite_note-29"><a href="#cite_ref-29">↑</a> vgl. About the Android Open Source Project</li>
<li id="cite_note-30"><a href="#cite_ref-30">↑</a> vgl. Android Philosophy and Goals</li>
<li id="cite_note-31"><a href="#cite_ref-31">↑</a> vgl. Android 2.2 Platform</li>
<li id="cite_note-32"><a href="#cite_ref-32">↑</a> vgl. Android Compatibility</li>
<li id="cite_note-33"><a href="#cite_ref-33">↑</a> vgl. Android Compatibility Program Overview</li>
<li id="cite_note-34"><a href="#cite_ref-34">↑</a> vgl. Android CDD, S. 17 – 22</li>
<li id="cite_note-35"><a href="#cite_ref-35">↑</a> vgl. Android Market</li>
<li id="cite_note-36"><a href="#cite_ref-36">↑</a> vgl. Wikitude World Browser</li>
<li id="cite_note-37"><a href="#cite_ref-37">↑</a> vgl. Android Licenses</li>
<li id="cite_note-38"><a href="#cite_ref-38">↑</a> vgl. Wentz, Dr. Rolf-Christian</li>
<li id="cite_note-39"><a href="#cite_ref-39">↑</a> vgl. iPhone OS Overview</li>
<li id="cite_note-40"><a href="#cite_ref-40">↑</a> vgl. iPad Technische Daten</li>
<li id="cite_note-41"><a href="#cite_ref-41">↑</a> vgl. Apple iPad: Details &uuml;ber das iPhone OS 3.2</li>
<li id="cite_note-42"><a href="#cite_ref-42">↑</a> vgl. Apple iPhone OS Wikipedia</li>
<li id="cite_note-43"><a href="#cite_ref-43">↑</a> vgl. iTunes</li>
<li id="cite_note-44"><a href="#cite_ref-44">↑</a> vgl. Stelzer, Dirk, S. 2</li>
<li id="cite_note-45"><a href="#cite_ref-45">↑</a> vgl. Prokein, Oliver, S. 7</li>
<li id="cite_note-46"><a href="#cite_ref-46">↑</a> vgl. Stelzer, Dirk, S. 2</li>
<li id="cite_note-47"><a href="#cite_ref-47">↑</a> Koenigs, Hans-Peter, S. 9</li>
<li id="cite_note-48"><a href="#cite_ref-48">↑</a> vgl. Koenigs, Hans-Peter, S. 9</li>
<li id="cite_note-49"><a href="#cite_ref-49">↑</a> vgl. Prokein, Oliver, S. 11</li>
<li id="cite_note-50"><a href="#cite_ref-50">↑</a> vgl. Koenigs, Hans-Peter, S. 9</li>
<li id="cite_note-51"><a href="#cite_ref-51">↑</a> vgl. Prokein, Oliver, S. 13</li>
<li id="cite_note-52"><a href="#cite_ref-52">↑</a> vgl. Koenigs, Hans-Peter, S. 10</li>
<li id="cite_note-53"><a href="#cite_ref-53">↑</a> vgl. Koenigs, Hans-Peter, S. 10</li>
<li id="cite_note-54"><a href="#cite_ref-54">↑</a> vgl. Stelzer, Dirk, S. 2</li>
<li id="cite_note-55"><a href="#cite_ref-55">↑</a> vgl. Stelzer, Dirk, S. 3f</li>
<li id="cite_note-56"><a href="#cite_ref-56">↑</a> vgl. Freiling, Jens: S. 12ff</li>
<li id="cite_note-57"><a href="#cite_ref-57">↑</a> BSI Grundschutzkatalog S. 56</li>
<li id="cite_note-58"><a href="#cite_ref-58">↑</a> BSI Grundschutzkatalog S. 50</li>
<li id="cite_note-59"><a href="#cite_ref-59">↑</a> BSI Grundschutzhandbuch S. 56</li>
<li id="cite_note-60"><a href="#cite_ref-60">↑</a> vgl. BSI Grundschutzkatalog S. 49</li>
<li id="cite_note-61"><a href="#cite_ref-61">↑</a> BSI Grundschutzkatalog S. 51</li>
<li id="cite_note-62"><a href="#cite_ref-62">↑</a> vgl. Perez, Marin</li>
<li id="cite_note-63"><a href="#cite_ref-63">↑</a> vgl. Perez, Marin</li>
<li id="cite_note-64"><a href="#cite_ref-64">↑</a> vgl. Android Market Developer Distribution Agreement, Punkt 7.2</li>
<li id="cite_note-65"><a href="#cite_ref-65">↑</a> vgl. Android Market Developer Distribution Agreement, Punkt 7.2</li>
<li id="cite_note-66"><a href="#cite_ref-66">↑</a> vgl. Android Market Developer Distribution Agreement, Punkt 7.2</li>
<li id="cite_note-67"><a href="#cite_ref-67">↑</a> vgl. Mick, Jason</li>
<li id="cite_note-68"><a href="#cite_ref-68">↑</a> vgl. All4Phones</li>
<li id="cite_note-69"><a href="#cite_ref-69">↑</a> vgl. Android Compatibility</li>
<li id="cite_note-70"><a href="#cite_ref-70">↑</a> vgl. Google Support</li>
<li id="cite_note-71"><a href="#cite_ref-71">↑</a> vgl. Apple Thoughts on Flash</li>
<li id="cite_note-72"><a href="#cite_ref-72">↑</a> vgl. TabletPCs Kindle, iPad &amp; Co</li>
<li id="cite_note-73"><a href="#cite_ref-73">↑</a> vgl. Macrumors.com</li>
<li id="cite_note-74"><a href="#cite_ref-74">↑</a> vgl. Google Voice on iphone</li>
<li id="cite_note-75"><a href="#cite_ref-75">↑</a> vgl. Apple: Google Voice aus AppStore entfernt</li>
</ol>
<p><a name="Literatur-_und_Quellenverzeichnis"></a></p>
<h1 style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent; height: auto;"><span class="mw-headline">10 Literatur- und Quellenverzeichnis</span></h1>
<table>
<tbody>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>About the Android Open Source Project: <a class="external free" title="http://source.android.com/about/index.html,27.5.2010" href="http://source.android.com/about/index.html">http://source.android.com/about/index.html</a>, 27.5.2010 14:54</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>All4Phones: <a class="external free" title="http://www.all4phones.de/forum/android-programme-apps/24168-anleitung-android-anwendungen-installieren.html" href="http://www.all4phones.de/forum/android-programme-apps/24168-anleitung-android-anwendungen-installieren.html">http://www.all4phones.de/forum/android-programme-apps/24168-anleitung-android-anwendungen-installieren.html</a>, 8.6.2010 14:09</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Android 2.2 Platform: <a class="external free" title="http://developer.android.com/sdk/android-2.2.html" href="http://developer.android.com/sdk/android-2.2.html">http://developer.android.com/sdk/android-2.2.html</a>, 28.5.2010 16:36</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Android CDD: <a class="external free" title="http://source.android.com/compatibility/android-2.1-cdd.pdf" href="http://source.android.com/compatibility/android-2.1-cdd.pdf">http://source.android.com/compatibility/android-2.1-cdd.pdf</a>, 12.06.2010 15:55</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Android Compatibility Program Overview: <a class="external free" title="http://source.android.com/compatibility/overview.html" href="http://source.android.com/compatibility/overview.html">http://source.android.com/compatibility/overview.html</a>, 28.5.2010 10:13</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Android Compatibility: <a class="external free" title="http://source.android.com/compatibility/" href="http://source.android.com/compatibility/">http://source.android.com/compatibility/</a>, 28.5.2010 10:13</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Android Compatibility: <a class="external free" title="http://source.android.com/compatibility/index.html" href="http://source.android.com/compatibility/index.html">http://source.android.com/compatibility/index.html</a>, 10.6.2010 16:52</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Android Licenses: <a class="external free" title="http://source.android.com/source/licenses.html" href="http://source.android.com/source/licenses.html">http://source.android.com/source/licenses.html</a>, 01.06.2010 14:03</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Android Market Developer Distribution Agreement: <a class="external free" title="http://www.android.com/us/developer-distribution-agreement.html" href="http://www.android.com/us/developer-distribution-agreement.html">http://www.android.com/us/developer-distribution-agreement.html</a>, 9.6.2010 14:45</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Android Market: <a class="external free" title="http://www.android.com/market/#app=com.epocrates" href="http://www.android.com/market/#app=com.epocrates">http://www.android.com/market/#app=com.epocrates</a>, 01.06.2010 13:18</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Android Philosophy and Goals: <a class="external free" title="http://source.android.com/about/philosophy.html" href="http://source.android.com/about/philosophy.html">http://source.android.com/about/philosophy.html</a>, 27.5.2010 15:24</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Apache License: <a class="external free" title="http://www.apache.org/licenses/LICENSE-2.0" href="http://www.apache.org/licenses/LICENSE-2.0">http://www.apache.org/licenses/LICENSE-2.0</a>, 27.05.2010 13:45</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Apple iPad: Details &uuml;ber das iPhone OS 3.2: <a class="external free" title="http://www.heimtechnik.com/apple-ipad-details-ueber-das-iphone-os-3-2-bekannt-11009" href="http://www.heimtechnik.com/apple-ipad-details-ueber-das-iphone-os-3-2-bekannt-11009">http://www.heimtechnik.com/apple-ipad-details-ueber-das-iphone-os-3-2-bekannt-11009</a>, 12.06.2010 16:23</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Apple iPhone OS Wikipedia: <a class="external free" title="http://de.wikipedia.org/wiki/IPhone_OS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/IPhone_OS">http://de.wikipedia.org/wiki/IPhone_OS</a>, 12.06.2010 16:15</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Apple Thoughts on Flash: <a class="external free" title="http://www.apple.com/hotnews/thoughts-on-flash" href="http://www.apple.com/hotnews/thoughts-on-flash">http://www.apple.com/hotnews/thoughts-on-flash</a>, 10.6.2010 19:38</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Apple: Google Voice aus AppStore entfernt: <a class="external free" title="http://www.netzwelt.de/news/80377-apple-google-voice-appstore-entfernt-update.html" href="http://www.netzwelt.de/news/80377-apple-google-voice-appstore-entfernt-update.html">http://www.netzwelt.de/news/80377-apple-google-voice-appstore-entfernt-update.html</a>, 11.6.2010 16:29</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>BSI Grundschutzkatalog, <a class="external free" title="https://www.bsi.bund.de/cae/servlet/contentblob/478418/publicationFile/54753/it-grundschutz-kataloge_2009_EL11_de.pdf" href="https://www.bsi.bund.de/cae/servlet/contentblob/478418/publicationFile/54753/it-grundschutz-kataloge_2009_EL11_de.pdf">https://www.bsi.bund.de/cae/servlet/contentblob/478418/publicationFile/54753/it-grundschutz-kataloge_2009_EL11_de.pdf</a>, 25.05.2010 20:30</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Bues, Manfred: Offene Systeme &#8211; Strategien, Konzepte und Techniken f&uuml;r das Informationsmanagement, Springer-Verlag Berlin 1994</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung, <a class="external free" title="http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=6TTRE1" href="http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=6TTRE1">http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=6TTRE1</a>, 25.05.2010 21:39</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Das Digitale W&ouml;rterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts, <a class="external free" title="http://www.dwds.de/?kompakt=1&amp;qu=System" href="http://www.dwds.de/?kompakt=1&amp;qu=System">http://www.dwds.de/?kompakt=1&amp;qu=System</a>, 25.05.2010 21:33</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Freiling, Jens: Risikoanalysen und Sicherheitsl&uuml;cken, www.uni-koblenz.de/~steigner/seminar-net-sec/sem11.pdf, 28.05.2010 19:46</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>G&ouml;ldi, Andreas: <a class="external free" title="http://netzwertig.com/2010/02/05/markttrends-die-kommende-aera-der-halbgeschlossenen-aber-konsumentenfreundlichen-it/" href="http://netzwertig.com/2010/02/05/markttrends-die-kommende-aera-der-halbgeschlossenen-aber-konsumentenfreundlichen-it/">http://netzwertig.com/2010/02/05/markttrends-die-kommende-aera-der-halbgeschlossenen-aber-konsumentenfreundlichen-it/</a>, 04.06.2010 13:30</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Google Support: <a class="external free" title="http://www.google.com/support/youtube/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=56115" href="http://www.google.com/support/youtube/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=56115">http://www.google.com/support/youtube/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=56115</a>, 10.6.2010 19:34</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Google Voice on iphone: <a class="external free" title="http://www.google.com/support/forum/p/voice/thread?tid=74bb9d1bb9401719&amp;hl=en" href="http://www.google.com/support/forum/p/voice/thread?tid=74bb9d1bb9401719&amp;hl=en">http://www.google.com/support/forum/p/voice/thread?tid=74bb9d1bb9401719&amp;hl=en</a>, 11.6.2010 16:22</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Henning, Stephan: Open Source-Software f&uuml;r mittelst&auml;ndische Unternehmen, 1. Auflage, IGEL Verlag GmbH, 2009</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>iPad Technische Daten: <a class="external free" title="http://www.apple.com/de/ipad/specs/" href="http://www.apple.com/de/ipad/specs/">http://www.apple.com/de/ipad/specs/</a>, 25.05.2010 16:45</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>iPhone OS Overview: <a class="external free" title="http://developer.apple.com/iphone/library/referencelibrary/GettingStarted/URL_iPhone_OS_Overview/index.html" href="http://developer.apple.com/iphone/library/referencelibrary/GettingStarted/URL_iPhone_OS_Overview/index.html">http://developer.apple.com/iphone/library/referencelibrary/GettingStarted/URL_iPhone_OS_Overview/index.html</a>, 01.06.2010 17:47</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>iTunes: <a class="external free" title="http://itunes.apple.com/us/app/kindle/id302584613?mt=8" href="http://itunes.apple.com/us/app/kindle/id302584613?mt=8">http://itunes.apple.com/us/app/kindle/id302584613?mt=8</a>, 28.5.2010 14:13</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>ITWissen: <a class="external free" title="http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Tafel-PC-tablet-PC.html" href="http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Tafel-PC-tablet-PC.html">http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Tafel-PC-tablet-PC.html</a>, 01.06.2010 14:50</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Koenigs, Hans-Peter: IT-Risiko-Management mit System, 2. korrigierte Auflage, Friedr. Vieweg &amp; Sohn Verlag GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden, 2006</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Macrumors.com: <a class="external free" title="http://www.macrumors.com/2010/02/21/over-5000-overtly-sexual-apps-pulled-from-app-store-and-counting" href="http://www.macrumors.com/2010/02/21/over-5000-overtly-sexual-apps-pulled-from-app-store-and-counting">http://www.macrumors.com/2010/02/21/over-5000-overtly-sexual-apps-pulled-from-app-store-and-counting</a>, 11.6.2010 16:02</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Mick, Jason: <a class="external free" title="http://www.dailytech.com/Google+Pulls+the+Plug+on+G1+Tethering+Apps/article14717.htm" href="http://www.dailytech.com/Google+Pulls+the+Plug+on+G1+Tethering+Apps/article14717.htm">http://www.dailytech.com/Google+Pulls+the+Plug+on+G1+Tethering+Apps/article14717.htm</a>, 9.6.2010 18:21</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Mock, Ralf: Moderne Methoden der Risikobewertung komplexer Systeme, <a class="external free" title="http://www.nsl.ethz.ch/index.php/en/content/view/full/351" href="http://www.nsl.ethz.ch/index.php/en/content/view/full/351">http://www.nsl.ethz.ch/index.php/en/content/view/full/351</a>, 30.05.2010 20:32</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Perez, Marin, <a class="external free" title="http://www.informationweek.com/news/internet/google./showArticle.jhtml?articleID=211200988" href="http://www.informationweek.com/news/internet/google./showArticle.jhtml?articleID=211200988">http://www.informationweek.com/news/internet/google./showArticle.jhtml?articleID=211200988</a>, 06.06.2010 21:30</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Prokein, Oliver: IT-Risikomanagement, 1. Auflage,  Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden, 2008</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Renner, Thomas; Vetter, Michael; Rex, Sascha; Kett, Holger: Open Source Software &#8211; Einsatzpotenziale und Wirtschaftlichkeit, Fraunhofer-Institut f&uuml;r Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, 2005</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Schiffner, Thomas: Open Source Software: Freie Software im deutschen Urheber- und Vertragsrecht, VVF Verlag V. Florentz GmbH, M&uuml;nchen 2002</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Stelzer, Dirk: Risikoanalyse &#8211; Konzepte, Methoden und Werkzeuge, <a class="external free" title="http://informationsmanagement.wirtschaft.tu-ilmenau.de/forschung/documents/" href="http://informationsmanagement.wirtschaft.tu-ilmenau.de/forschung/documents/">http://informationsmanagement.wirtschaft.tu-ilmenau.de/forschung/documents/</a>, 30.05.2010 21:14</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>TabletPCs Kindle, iPad &amp; Co: <a class="external free" title="http://hardware.magnus.de/desktop-server/artikel/tabletpcs-kindle-ipad-co-was-bieten-die-neuen-ebooks-und-tabletpcs.2.html" href="http://hardware.magnus.de/desktop-server/artikel/tabletpcs-kindle-ipad-co-was-bieten-die-neuen-ebooks-und-tabletpcs.2.html">http://hardware.magnus.de/desktop-server/artikel/tabletpcs-kindle-ipad-co-was-bieten-die-neuen-ebooks-und-tabletpcs.2.html</a>, 11.6.2010 14:08</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Wentz, Dr. Rolf-Christian: <a class="external free" title="http://die-innovationsmaschine.de/?p=92" href="http://die-innovationsmaschine.de/?p=92">http://die-innovationsmaschine.de/?p=92</a>, 01.06.2010 19:16</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Wheeler, Tom: Offene Systeme &#8211; Ein grundlegendes Handbuch f&uuml;r das praktische DV-Management, Friedr. Vieweg &amp; Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 1993</td>
</tr>
<tr>
<td style="white-space: nowrap; vertical-align: top;"></td>
<td>Wikitude World Browser: <a class="external free" title="http://www.wikitude.org/category/02_wikitude/world-browser" href="http://www.wikitude.org/category/02_wikitude/world-browser">http://www.wikitude.org/category/02_wikitude/world-browser</a>, 01.06.2010 13:29</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

